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„Bademantelgang“ für das Strandhotel

Boltenhagen „Bademantelgang“ für das Strandhotel

Die Planungen für das Strandhotel an der Ostseeallee in Boltenhagen haben eine wesentliche Änderung erfahren.

Boltenhagen. Die Planungen für das Strandhotel an der Ostseeallee in Boltenhagen haben eine wesentliche Änderung erfahren. Die beiden Gebäudeteile, die durch die Mittelpromenade voneinander getrennt sind, sollen durch eine gläserne, etwa 16 Meter lange Brückenkonstruktion auf Höhe des obersten Geschosses verbunden werden. Die Gemeindevertreter des Ostseebades haben sich einstimmig für den Entwurf ausgesprochen. Hintergrund des neuen Entwurfs: Die Gebäudeplanung innerhalb des Baus wurde überarbeitet. Ursprünglich war im Haupthaus zwischen Ostseeallee und Mittelpromenade ein Wellnessbereich mit Schwimmbecken, Dampfbad, Saunen und Ruheräumen im Kellergeschoss geplant. Doch dort sollen nun weitere Pkw-Stellplätze entstehen. Der Spa-Bereich wird dafür in das Dünenhaus, dem Baukörper zwischen Mittel- und Strandpromenade, verlegt. Die Brücke dient den Gästen zur bequemen Erreichbarkeit zwischen dem Hotel- und dem Wellnessbereich, heißt es. „Es wäre doch unsinnig, wenn die Besucher über die Mittelpromenade oder durch einen Tunnel im Keller laufen müssten, um die Seite zu wechseln“, sagt Boltenhagens Bürgermeister Christian Schmiedeberg (CDU). Er spricht sich für diesen so genannten „Bademantelgang“ aus. Auch der Rest der Gemeindevertreter befürwortet den Entwurf. Dennoch hat es bei der jüngsten Sitzung einige Bedenken gegeben. Wie schon in vergangenen Sitzungen, mahnten Gremiumsmitglieder zur Vorsicht, dass hinter den vorgelegten Entwürfen doch Planungen für weitere Ferienwohnungen stecken könnten, die die Gemeinde entschieden ablehnt.

„Hier steht zwar, dass der Spa-Bereich vom Keller nach oben wechseln soll, doch wo sind die Pläne dafür? Die würde ich gern mal sehen“, betont Christiane Meier (CDU). Sie wittert die Gefahr, dass im Obergeschoss des Dünenhauses weitere Wohnungen für Urlauber entstehen könnten, die über eine Brücke ans Hotelgebäude angebunden werden sollen. Das müsse man durch vertragliche Festlegungen verhindern, fordert sie. Ähnlich sieht das Hans-Otto Schmiedeberg (CDU). „Wir brauchen die Sicherheit, dass dort keine Ferienwohnungen entstehen“, sagt er. Den Entwurf der gläsernen Überbrückung der Mittelpromenade bezeichnet er als „gravierenden Einschnitt ins Ortsbild“. Er befürwortet den Entwurf dennoch: „Wir haben uns hier für eine Hotellandschaft entschieden.“ Bürgermeister Christian Schmiedeberg pflichtet bei: „Wer das eine will, muss das andere mögen. Ich gebe zu, dass ich bei der Überbrückung auch einige Bauchschmerzen habe, doch man sollte das Gesamtkonzept betrachten, das der Gemeinde gut tun wird. Es schafft Arbeitsplätze.“

OZ

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