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Boltenhagens Masterplan für 2020 wird aktualisiert

Boltenhagens Masterplan für 2020 wird aktualisiert

Öffentliches Forum am 10. November gibt den Startschuss / Bürger sollen mit diskutieren / Boltenhagens Berater erstellen auch neues Landestourismuskonzept

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Für seinen Strand ist Boltenhagen bekannt. Für den Masterplan soll geklärt werden, wofür das Ostseebad ansonsten steht.

Quelle: Malte Behnk

Boltenhagen Das Ostseebad Boltenhagen will seinen – derzeit noch aktuellen – Masterplan Boltenhagen 2020 überprüfen. Die dwif-Consulting GmbH aus Berlin hat die 2007 beschlossenen Ziele für die Gemeinde untersucht. Am Donnerstag, 10. November, haben Bürger von 17 bis 19 Uhr im Festsaal Gelegenheit, in einem öffentlichen Auftaktforum mit der Gemeinde, der Kurverwaltung und der Gesellschaft dwif über die aktuelle Position und die Zukunft des Boltenhagen-Tourismus zu diskutieren. „Wir wollen darüber sprechen, wo wir stehen und wie sich Boltenhagen entwickeln soll“, sagt Kurdirektorin Claudia Hörl.

Über Ziele, Aufgaben und erste Eindrücke gibt Dr. Mathias Feige, Geschäftsführer der dwif-Consulting GmbH, im Interview Auskunft.

Herr Dr. Feige, können Sie sich und Ihre Unternehmung kurz vorstellen?

Dr. Mathias Feige: Das dwif ist ein Beratungsunternehmen für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Seit über 60 Jahren stehen wir für die ökonomische Kompetenz im Tourismus und haben in dieser Zeit zahlreiche Destinationen und Orte in ganz Deutschland zu ihrer touristischen Entwicklung beraten. Auch den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern begleiten wir nun schon mehr als 25 Jahre.

In letzter Zeit haben wir beispielsweise Tourismuskonzepte für Rostock, Greifswald und das Ostseeheilbad Zingst erarbeitet; ganz aktuell sind wir mit der Erstellung der neuen Landestourismuskonzeption für Mecklenburg-Vorpommern betraut. Unsere Erfahrungen lassen wir selbstverständlich auch in unser Projekt in Boltenhagen einfließen. Zudem freue ich mich auch ganz persönlich auf die Arbeit hier, war doch das „Tourismuskonzept für den Landkreis Grevesmühlen“, damals noch mit der Begleitung durch Herrn Dunkelmann für Boltenhagen, 1992 mein erstes Projekt in Mecklenburg-Vorpommern.

Warum braucht Boltenhagen ein neues Tourismuskonzept?

Feige: Zunächst einmal aufgrund der hohen Bedeutung: Das Ostseebad Boltenhagen ist eine der wichtigsten Tourismusgemeinden an der Mecklenburgischen Ostseeküste. Der Masterplan 2020 wurde 2007 erarbeitet. Seitdem hat sich im Ort viel getan, nicht zuletzt an der Weißen Wiek. Die Nachfragezahlen konnten aber mit Dynamik in anderen Küstenorten nicht mithalten. Außerdem haben sich die Rahmenbedingungen für die Tourismusentwicklung enorm gewandelt. Vor dem Hintergrund ist es an der Zeit, die bisher gültige Konzeption auf den Prüfstand zu stellen und das Erreichte zu evaluieren.

Daraus resultieren dann Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise, das heißt eventuell auch eine Anpassung und Aktualisierung des Masterplans. Diese ist bislang aber noch nicht beauftragt, sondern abhängig von den Ergebnissen unserer Analysen.

Was genau haben Sie in den nächsten Monaten mit Ihrem Team vor?

Feige: Unser Team, das sind neben mir auch meine Kolleginnen Frau Berndt und Frau Schröder, wird sich im Rahmen von Datenanalysen mit der Tourismusentwicklung in Boltenhagen und vergleichbaren Orten beschäftigen, die Qualität Ihrer touristischen Angebots- und Infrastruktur unter die Lupe nehmen und mithilfe einer fundierten Vor-Ort-Recherche Handlungsbedarfe im Ortsbild aufdecken. Daneben wird es viele Gespräche mit Boltenhagener Akteuren geben, wir planen mehrere Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen sowie zunächst zwei öffentliche Foren, auf denen sich die Boltenhagener zu Wort melden können.

Die erste öffentliche Veranstaltung findet am 10. November statt. Was können die Teilnehmer erwarten?

Feige: Wir werden erste Ergebnisse vorstellen, über aktuelle Entwicklungen im Tourismus berichten und die wichtigen Themen für den Boltenhagen-Tourismus aufzeigen. Danach sind allerdings die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbst gefragt. Im Rahmen mehrerer Diskussionsrunden können uns die Boltenhagener ihre Sicht auf den Ort sowie ihre Visionen, Ideen und Wünsche mit auf den Weg geben.

Die Ergebnisse fließen in den Prozess und unsere Beurteilungen entscheidend ein. Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Bürger und Akteure möglichst offen mit uns diskutieren. Wir freuen uns daher auf eine rege Teilnahme und spannenden Input aus Boltenhagen.

OZ

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