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Braucht das Schwedenfest ein neues Konzept?

Wismar Braucht das Schwedenfest ein neues Konzept?

Die CDU-Fraktion wünscht sich ein attraktiveres Programm für die Veranstaltung / Bürgerschaftsmitglieder sollen Vorschläge bis Ende des Jahres vorlegen

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Traditioneller Programmpunkt beim Wismarer Schwedenfest ist der Schwedenweg am Sonntag. In diesem Jahr haben Tausende Menschen den Festumzug durch die Altstadt verfolgt.

Quelle: Fotos: Nicole Hollatz (1), Oz (3)

Wismar. Ist nach 17 Jahren eine Generalüberholung fällig? Für die CDU-Fraktion der Wismarer Bürgerschaft hat das Schwedenfest an Attraktivität verloren. „Wir brauchen wieder mehr Qualität“, sagt Angelika Jörss (CDU). „Aus Sicht unserer Fraktion ist die Entwicklung und Qualität des Schwedenfestes seit einigen Jahr rückläufig. Dies hängt mit Sicherheit auch mit der angespannten Haushaltslage der Hansestadt Wismar zusammen“ Deshalb fordert die CDU-Fraktion nun eine Evaluierung des Konzeptes.

OZ-Bild

Die CDU-Fraktion wünscht sich ein attraktiveres Programm für die Veranstaltung / Bürgerschaftsmitglieder sollen Vorschläge bis Ende des Jahres vorlegen

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Für Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) ist das so nicht hinnehmbar. „Es ist falsch zu sagen, dass das Schwedenfest schlechter geworden ist“, sagt er. „Zudem ist diese Behauptung ungerecht gegenüber all den zahlreichen Aktiven, die jedes Jahr für die Veranstaltung tätig werden.“ Außerdem verändere sich das Programm des Schwedenfests durchaus. „In diesem Jahr haben wir beispielsweise bereits am Donnerstag damit auf der Hauptbühne angefangen“, erklärt er. Auch das Waterkant-Festival wurde in diesem Sommer erstmals in das Festprogramm miteingebunden, an der Hafenspitze gab es dadurch ein Angebot für die Jugendlichen. „Das wird sich in Zukunft auch noch mehr etablieren“, so Beyers Einschätzung. Das Kinderschwedenfest, das Kubb-Turnier, die NDR-Sommertour, all das seien feste Größen im Programm, die auf große Resonanz treffen. „Gerne hätten wir noch mehr Händler mit skandinavischen Produkten, doch daran arbeiten wir bereits“, erzählt der Bürgermeister. Das Schwedenfest erfahre nach seiner Beobachtung zunehmende Beliebtheit, was sich auch durch die hohe Spendenbereitschaft der Firmen widerspiegele. „Trotzdem sind Ideen immer gern gesehen, wir wollen uns natürlich auch weiterqualifizieren“, zeigt sich Beyer gesprächsbereit.

Und darum dürfen sich nun die Bürgerschaftsmitglieder kümmern: Bis Ende des Jahres sollen die Fraktionen der Stadtverwaltung Verbesserungsvorschläge für das Programm vorlegen, dann wird im neuen Jahr darüber diskutiert. Das hat die Abstimmung in der vergangenen Sitzung ergeben.

Rund 100 000 Besucher haben in diesem Jahr die Veranstaltung an den vier Festtagen im August besucht. Traditionell reisen militärkulturhistorische Vereine aus Schweden an dem Wochenende in die Hansestadt, um historische Schlachten nachzustellen und das Leben im Feldlager zu zeigen. „Das Schwedenfest ist unser attraktivster jährlicher Höhepunkt“, spricht sich Wolfgang Rickert (SPD) für das Programm aus. „Besser geht jedoch immer“, betont Siegfried Ballentin (CDU).

Monika Nareyka unterstützt mit ihrer Event GmbH das Stadtfest seit vielen Jahren. „Ich denke, mit Stolz können wir sagen, dass wir es gemeinsam geschafft haben, das zweitgrößte Volksfest in Mecklenburg-Vorpommern etabliert zu haben“, lautet ihre Meinung. „Dazu haben sehr viele Akteure beigetragen.“ Die Produktionen für das kommende Jahr seien bereits im vollen Gang. Mit den schwedischen Partnern werden diese im laufenden Monat in Göteborg noch erweitert und vertieft. „Sicherlich bin ich für Anregungen und Wünsche, die auch umsetzbar sind, immer dankbar und offen“, sagt die Berlinerin.

Vanessa Kopp

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