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Die Arbeiten an der nächsten Großbaustelle beginnen

Wismar Die Arbeiten an der nächsten Großbaustelle beginnen

Ab Anfang April wird der Verkehrsknotenpunkt Schweriner Tor in Wismar saniert / Zwei Jahre dauert der Ausbau / Dahlmannstraße bis Ende des Jahres Einbahnstraße

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Zwei Jahre sollen die Bauarbeiten an der Kreuzung Schweriner Tor in der Innenstadt dauern.

Quelle: Hanjo Volster

Wismar. Die nächste Großbaustelle im Wismarer Zentrum: Die Kreuzung Schweriner Straße/Dr.-Leber-Straße/Dankwartstraße/Dahlmannstraße wird um- und ausgebaut. Zwei Jahre werden die Baumaßnahmen voraussichtlich dauern, ab April 2018 soll der Verkehr an dem Knotenpunkt wieder ungehindert fließen. Die Bauarbeiten werden in sechs Phasen gestaffelt. Betroffen ist folgendes Areal: die Dahlmannstraße bis zur Fritz-Reuter-Schule, die Dankwartstraße bis Höhe Kreuzung Baustraße, die Dr.-Leber-Straße bis Höhe Mecklenburger Straße und die Schweriner Straße bis Höhe ehemaliges Volkshaus (Kita).

„Der Knotenpunkt ,Am Schweriner Tor‘ ist eine der höchstbelasteten Kreuzungen des städtischen Straßennetzes“, sagt Marco Trunk, Sprecher der Stadt Wismar. Rund 17 000 Fahrzeuge rollen tagtäglich über die Kreuzung. Das hinterlässt Spuren: Der Asphalt ist nicht mehr in guter Form, die Ränder fransen aus. „Es geht uns aber auch um die Optimierung der Verkehrsführung“, erläutert Nadine Domschat-Jahnke, Leiterin des Bauamtes Wismar.

Für die Verkehrsteilnehmer heißt es in den kommenden zwei Jahren: geduldig sein. Der Baubetrieb ASA Bau GmbH aus Neubukow wird in der Schweriner Straße seine Baustellenzentrale errichten. Montags um 10 Uhr werden die wöchentlichen Bauberatungen durchgeführt. Vor Beginn dieser Beratungen haben Anlieger immer die Möglichkeit, mit Vertretern der Baufirma und den zuständigen Bauleitern Fragen oder Probleme zu besprechen Folgendes steht auf der Agenda: Vor den Straßenbauarbeiten im Knotenpunkt erfolgt die Neuordnung der Schmutz- und Regenwasserkanalisation. Am neue Knotenpunkt wird der Verkehr wieder mit einer Ampelanlage geregelt. Die Dreiecksinsel im Bereich Schweriner Straße/Dr.-Leber-Straße entfällt zukünftig komplett. Davon versprechen sich die Planer verkürzte Wartezeiten. Die Wegebeziehungen werden insbesondere für Radfahrer optimiert. Die Nebenanlagen werden mit einem taktilen Blindenleitsystem ausgestattet. Die Straßenbeleuchtung wird erneuert und vorhandene Freiflächen werden neu gestaltet.

Aufgrund des Neubaus eines Regenwasser-Vorflutsammlers im Bereich der Stellplatzanlage bei der Reuterschule, der bis zum Grabensystem der Kuhweide verläuft, kommt es in der ersten Bauphase ab dem 4. April zu Einschränkungen für den Fuß- und Radverkehr im Bereich der Kleingartenanlage „Im Wall-Süd“.

Ab dem 11. April erfolgen weitere vorbereitende Arbeiten auf der Nordseite der Dahlmannstraße zwischen dem Knoten Schweriner Tor und der Fußgängerampel an der Reuterschule. Im Bereich der Dahlmannstraße werden in diesem Zeitraum die Versorgungsleitungen für Gas und Wasser erneuert und in der Fahrbahn werden die Schmutz- und Regenwasserkanäle verlegt. Diese Arbeiten und die Straßenbauarbeiten in der Dahlmannstraße müssen unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn erfolgen. Bis voraussichtlich Ende des Jahres wird die Dahlmannstraße im Baubereich deshalb nur als Einbahnstraße in Richtung Dr.-Leber-Straße und Schweriner Straße befahrbar sein. Eine Umleitungsstrecke wird in Richtung Lübsche Straße am Knoten Schweriner Tor über die Schweriner Straße und die Bürgermeister-Haupt-Straße ausgeschildert.

Ampel statt Kreisel

Die Untersuchung für einen Kreisverkehr an der Kreuzung Schweriner Tor ergab die Qualitätsstufe F und damit die letzte Stufe. Von A bis D wäre es sinnvoll einen Kreisel zu bauen, E und F sprechen dagegen. Gründe für die Einstufung: das hohe Verkehrsaufkommen (dazu unterschiedlich stark aus den vier Zufahrtsstraßen), hoher Fußgänger- und Radverkehr und die unsymmetrische Form der Kreuzung. Das Resultat wären zu lange Wartezeiten.

Von Vanessa Kopp

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