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EU fördert Straßenleuchten in Groß Stieten

Groß Stieten EU fördert Straßenleuchten in Groß Stieten

Energieminister Christian Pegel (SPD) übergab Zuwendungsbescheid an Bürgermeister

Groß Stieten. Freude bei Bürgermeister Steffen Woitkowitz (parteilos): Er nahm am Montagabend einen Förderbescheid für die geplante Erneuerung der Straßenleuchten in der Alten Dorfstraße in Groß Stieten von Energieminister Christian Pegel (SPD) entgegen. Der Zuschuss beträgt 17200 Euro, das sind 50 Prozent der Investitionskosten. Das Geld kommt aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (Efre), es wird vom Land ausgereicht. Damit fördert die Europäische Union Projekte, mit denen der Aktionsplan Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie umgesetzt wird.

 

OZ-Bild

Die fünf alten Quecksilberdampflampen — wie die im Bild — in Groß Stietens ältester Straße haben ausgedient. Sie werden durch sechs moderne LED-Leuchten ersetzt. Dafür übergab Energieminister Christian Pegel (l.) den Förderbescheid an Bürgermeister Steffen Woitkowitz.

Quelle: Haike Werfel

Die Gemeinde will die fünf Leuchten in der Alten Dorfstraße — Betonmasten mit Peitschenauslegern und Quecksilberdampflampen — komplett demontieren lassen. Zwei davon funktionieren gar nicht mehr, erzählte der Bürgermeister. Anstelle der alten sollen sechs moderne, grüne Straßenlampen installiert werden, wie sie im vergangenen Jahr in der sanierten Straße Am Hof montiert wurden. Die neuen Leuchten sind mit LED (Leuchtdiode) ausgestattet. Sie werden in einem Abstand von 30 Metern aufgestellt. Dazu wird ein 270 Meter langes Kupferkabel neu verlegt.

„Wir werden die Arbeiten jetzt ausschreiben, damit sie im Herbst erledigt sind, wenn die dunkle Jahreszeit beginnt“, kündigte der Bürgermeister an. „Dann wird es auch hier in der ältesten Straße des Dorfes wieder schön hell sein.“

Durch die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED können laut Energieministerium jährlich 0,825 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. „Auch wenn es sich nur um eine kleine Maßnahme handelt, sie ist gut für den Klimaschutz“, sagte Minister Pegel. „Denn sie hilft, Strom und Kohlendioxid zu sparen. Und die Gemeinde spart auch noch Stromkosten.“

Der Bürgermeister bedankte sich beim Minister für den Zuwendungsbescheid. Ursprünglich wollte ihn Christian Pegel im Amtsgebäude in Dorf Mecklenburg beim Verwaltungschef überreichen. So war es mit dem Bauamt vereinbart worden. Doch die Eingangstür war am Montagabend verschlossen. Mindestens eine Viertelstunde stand der Minister vor dem Gebäude und wartete. Als der Bürgermeister kam, versuchte er, telefonisch die Amtsverwaltung zu erreichen. Vergeblich. Der Minister nahm‘s mit Humor. Er habe zwischen zwei Terminen in Wismar das sonnige Wetter genossen.

„Ein Versehen“, sagte gestern Verwaltungschef Eckhard Rohde auf Anfrage. Der Termin sei nicht im Kalender eingetragen gewesen. Deshalb hat er ihn versäumt. „Das ist mir zum ersten Mal in zwanzig Jahren passiert.“

Von Haike Werfel

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