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Flüchtlinge testen das Handwerk

Schwerin Flüchtlinge testen das Handwerk

Schweriner Kammer hat Projekt „Perjuf“ mit elf Teilnehmern gestartet

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Kammer-Hauptgeschäftsführer Edgar Hummelsheim (2. v. r.) und der Chef der Agentur für Arbeit, Guntram Sydow (M.), besuchten die erste „Perjuf“-Gruppe mit Projektleiter Sebastian Koepke (2. v. l.). Sie sprachen unter anderem mit dem Syrer Mohammad Kabalan (l.).

Quelle: P. Gansen

Schwerin. /Wismar. Guntram Sydow, der Chef der Agentur für Arbeit Schwerin, und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Schwerin, Edgar Hummelsheim, haben die Teilnehmer des ersten Flüchtlingsprojekts im Handwerk besucht. Seit Juni werden in den Fachwerkstätten des Bildungs- und Technologiezentrums der Kammer elf Flüchtlinge auf handwerkliche Berufe orientiert. Das Durchschnittsalter der ausschließlich männlichen Teilnehmer beträgt 25 Jahre. Sie kommen aus Syrien, Eritrea, dem Iran, Ghana, Mauretanien und Russland und wohnen derzeit in Schwerin, Ludwigslust, Wismar und Mallentin.

Einer der Teilnehmer ist der Syrer Mohammad Kabalan (24), der in Wismar wohnt. In Syrien hatte er ein Mathematikstudium begonnen, bevor er vor dem Krieg aus seiner Heimatstadt Damaskus flüchtete.

Er spricht bereits sehr gut Deutsch und ist mit viel Motivation dabei, Wege für seine berufliche Zukunft kennenzulernen. „Alle Teilnehmer sind sehr motiviert und mit Spaß bei der Sache“, sagt Sebastian Koepke, Teamleiter im Bildungs- und Technologiezentrum. Er betreut die „Perjuf“-Gruppe gemeinsam mit Sozialpädagogin Astrid Mauermann und Deutschlehrer Ulrich Planken.

Im Zuge des sechsmonatigen Projekts zur beruflichen Orientierung lernen die Teilnehmer die Gewerke Metalltechnik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Tischler, Kfz-Technik sowie Maler kennen.

Begleitend zur praktischen Erprobung in den Fachwerkstätten erfolgt fachbezogener Deutschunterricht. Ab 10. Oktober werden die Teilnehmer ein betriebliches Praktikum absolvieren. Ab Herbst wird das Projekt mit weiteren Teilnehmern fortgesetzt.

„Perjuf“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Bundesagentur für Arbeit und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Es bildet die zweite Stufe der insgesamt dreistufigen Initiative „Wege in Ausbildung für Flüchtlinge“. Die erste Stufe ist ein Integrationskurs des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Nach der zweiten Stufe nehmen junge Flüchtlinge am Programm „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ teil.

OZ

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