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Futtermittelhersteller investiert acht Millionen Euro in Losten

Losten Futtermittelhersteller investiert acht Millionen Euro in Losten

Das Werk wurde nach Umbau und Modernisierung gestern symbolisch eröffnet. Das Land gibt Fördermittel in Höhe von 1,2 Millionen Euro.

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Geschäftsführer Claus-Peter Wölpern, Wirtschaftsminister Harry Glawe und Produktionsleiter Christian Müller (v. l.) gestern beim Rundgang durch das Werk in Losten.

Quelle: Heiko Hoffmann

Losten. Der Mischfutterhersteller Agrifirm erweitert seinen Standort in Losten bei Bad Kleinen. Derzeit beträgt die jährliche Kapazität 80 000 Tonnen Futter für 30 Geflügelmast- und Elterntierbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Der nächstgelegene befindet sich in Neubukow.

Ende 2014 soll die zweite Ausbaustufe der Produktionsstätte beendet sein. Dann liegt die Jahreskapazität bei 150 000 Tonnen. Neun neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Derzeit hat die Niederlassung acht Beschäftigte.

Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 8,1 Millionen Euro. Fünf Millionen sind in die erste Ausbauphase geflossen. Das Wirtschaftsministerium von MV unterstützt das Vorhaben mit rund 1,2 Millionen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Den Fördermittelbescheid übergab gestern Harry Glawe (CDU) an Geschäftsführer Claus-Peter Wölpern. Der Wirtschaftsminister sagte bei der symbolischen Werkseröffnung mit vielen Gästen: „Mecklenburg-Vorpommern ist auch heute ein landwirtschaftlich geprägtes Land mit einer starken Ernährungswirtschaft.

In Losten wird jetzt hochwertiges Kernfutter für lokale Geflügelfleischproduzenten hergestellt. Hochwertiges Futter leistet wiederum einen wesentlichen Beitrag, damit qualitativ einwandfreies Fleisch für die Verbraucher produziert wird.“

Das Futtermittelwerk in Losten ist kein Neubau. Die Unternehmensgruppe Agrifirm Deutschland GmbH hatte im Februar 2012 das Gelände erworben, das stillgelegte Werk erweitert und modernisiert, ehe im Dezember letzten Jahres die Produktion anlief. Damit ist das deutsch-niederländische Unternehmen erstmals in Ostdeutschland vertreten.

Neben umfangreichen Umbaumaßnahmen bestehender Gebäude auf dem 10 200 Quadratmeter großen Gelände wurde zusätzlich ein Annahmegebäude neu gebaut. Die Lagerkapazität beträgt 3000 Tonnen für Rohwaren und 750 Tonnen für Fertigfutter. Geschäftsführer Claus-Peter Wölpern: „Bis auf die Vermahlung und die Silozellen wurde das Werk mit sämtlichen Maschinen neu ausgestattet.“ Wölpern sprach gestern im Festzelt von einem „Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und ökologischem Handeln“. Agrifirm produziere Futter, das mit eigenem Weizen ergänzt werde.

 

Heiko Hoffmann

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