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Gefährliches Falschparken in strandnahen Waldstücken

Boltenhagen Gefährliches Falschparken in strandnahen Waldstücken

Viele Besucher in Boltenhagen stellen ihr Auto illegal ab, um einen kurzen Weg zum Strand zu haben / Bürgermeister Christian Schmiedeberg sorgt sich um die Sicherheit

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Der Kiefern- wald ist alt und trocken. Das ist richtig gefährlich, dort zu parken.“ Bürgermeister Christian Schmiedeberg (CDU)

Boltenhagen. Auch wenn das Wetter zeitweise nicht so sommerlich ist, bevölkern seit Wochen Urlauber und Tagesgäste das Ostseebad Boltenhagen. Doch nach wie vor hat die Gemeinde ein Problem mit dem Verkehr. Zu viele Autos fahren ins Zentrum und zu viele Autos werden illegal abgestellt.

OZ-Bild

Viele Besucher in Boltenhagen stellen ihr Auto illegal ab, um einen kurzen Weg zum Strand zu haben / Bürgermeister Christian Schmiedeberg sorgt sich um die Sicherheit

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Bürgermeister Christian Schmiedeberg (CDU) ärgert sich aktuell vor allem über falsch geparkte Autos in den strandnahen Waldgebieten. „Im Bereich des Schwanenwegs waren am Wochenende die Straßenränder zugeparkt“, berichtet er. Die Straßen Schwanenweg, Rallenweg und Rabenweg sind verkehrsberuhigte Bereiche, in denen parkende Autos entweder den Fußweg oder die Fahrbahn blockieren. Außerdem hätten die falsch abgestellten Wagen nicht nur am Straßenrand, sondern auch im Wald geparkt, was den Bürgermeister besonders ärgert. „Das sind Kiefernwälder, da ist alles alt und trocken. Das ist richtig gefährlich, dort zu parken“, sagt Schmiedeberg. Er befürchtet, dass durch die falsch abgestellten Autos ein Brand entstehen könnte. Außerdem seien die betroffenen Bereiche eigentlich für Fußgänger gedacht. „In diesem Bereich wird immer noch wild geparkt, obwohl wir eine zusätzliche Politesse eingestellt haben“, sagt er verärgert, auch wenn sich die Situation in Teilen des Ostseebades durch verstärkte Kontrollen bereits verbessert habe. Schmiedeberg appelliert an die Vernunft der Strandbesucher. Sollten sie als Falschparker erwischt werden, droht ihnen ein Verwarngeld von 15 Euro.

„Es gibt genügend Parkplätze direkt an der Ostseeallee, einige kostenpflichtige Großparkplätze wie beim Reiterhof und nicht zuletzt an den Ortseingängen die kostenfreien Flächen“, sagt der Bürgermeister. Er freut sich, dass die Flächen der über drei Jahre getesteten Park&Ride-Plätze in Tarnewitz und bei Redewisch noch immer gut angenommen werden, obwohl dort kein Shuttle-Service mehr angeboten wird. „Wir arbeiten an den Verträgen mit Nahbus, dass die Plätze angefahren werden“, so Schmiedeberg. Außerdem arbeitet die Gemeinde an den Ausbauplänen für die zwei Parkplätze an den Ortseingängen. Sie sollen gepflastert werden und Bushaltestellen bekommen. Diese Planungen für die Fläche in Tarnewitz sind so gut wie abgeschlossen. Für den Großparkplatz am Ortseingang bei Wichmannsdorf muss der Bebauungsplan erst aufgestellt werden.

Malte Behnk

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