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Genting kündigt 100-Millionen-Investitionen in Werften an

Wismar/Rostock/Stralsund Genting kündigt 100-Millionen-Investitionen in Werften an

An den Schiffbaustandorten in Wismar, Rostock-Warnemünde und Stralsund sollen künftig pro Jahr zwei große und ein mittlerer Kreuzliner gebaut werden. Die erste Lieferung ist für 2017 geplant.

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Die Werft in Stralsund soll künftig Kreuzfahrtschiffe bauen.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Wismar/Rostock/Stralsund. Der neue Eigner der früheren Nordic-Werften, der malaysische Genting-Konzern, will nach eigenen Angaben 100 Millionen Euro in die Standorte Wismar, Rostock-Warnemünde und Stralsund investieren. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, sollen künftig jährlich zwei große und ein mittleres Kreuzfahrtschiff ausgeliefert werden.

Als erstes sei die Auslieferung von vier Flusskreuzfahrtschiffen für 2017 geplant, 2018 solle eine Megayacht für den Einsatz in Polargewässern folgen. Die Lloyd Werft Gruppe will auch für andere Kreuzfahrtgesellschaften Schiffe bauen.

Gemeinsam mit der im Vorjahr erworbenen Lloyd-Werft Bremerhaven sollen die nach eigenen Angaben für 230 Millionen Euro erworbenen Standorte in MV die globale Kreuzfahrtstrategie des Konzerns für das nächste Jahrzehnt sichern. Die Trockendocks mit Längen zwischen 270 und 340 Meter erlauben den Bau von Fahrzeugen bis 50 000 Tonnen.

Die Übernahme biete die Sicherheit, dass die Flotte der zu Genting gehörenden Kreuzfahrtgesellschaften in den kommenden zehn Jahren mit hoher Qualität ausgebaut werden könne, sagte der Vorsitzende von „Genting Hong Kong“, Tan Sri Lim Kok Thay. Alle 1400 Mitarbeiter in Wismar, Rostock und Stralsund sollen übernommen werden. Allerdings wird vorübergehend Kurzarbeit nötig.

OZ

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Wismar
Der neue Eigner der Nordic Werften, der Genting-Konzern, will offenbar den Standort Wismar ausbauen.

Am Standort Wismar plant der neue Eigner offenbar, das Dock zu verlängern, eine Schweißanlage und eine neue Halle zu bauen.

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