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Genting will Nordic Werft ausbauen

Wismar Genting will Nordic Werft ausbauen

Am Standort Wismar plant der neue Eigner offenbar, das Dock zu verlängern, eine Schweißanlage und eine neue Halle zu bauen.

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Der neue Eigner der Nordic Werften, der Genting-Konzern, will offenbar den Standort Wismar ausbauen.

Quelle: Jens Büttner/dpa

Wismar. Der Genting-Konzern will offenbar die Nordic Werft in Wismar ausbauen. Wie der NDR berichtet, hat der neue Eigner vor, das Dock auf 360 Meter zu verlängern. Außerdem gibt es Pläne für den Bau einer 60 Millionen Euro teuren Halle und den Aufbau einer Schweißanlage für den geplanten Bau moderner Kreuzfahrtschiffe.

Der Genting-Konzern hat sich nach NDR-Informationen beim Land bereits nach Fördermöglichkeiten für die Investitionen erkundigt. Das Wirtschaftsministerium in Schwerin bestätigte Gespräche, sieht jedoch nur Chancen zur Förderung der modernen Produktionsanlage in Wismar – ein Zuschuss könnte höchstens zwischen zwei und drei Millionen Euro betragen. Gegen eine weitere Förderung spricht offenbar das Wettbewerbsrecht der EU.

Mit dem Bau von Kreuzfahrtschiffen kann der malaysische Konzern allerdings erst Anfang 2017 beginnen. Bis dahin müssen 700 Werftarbeiter in die Kurzarbeit. Dafür fallen Kosten in Höhe von bis zu 15 Millionen Euro für die Arbeitsagentur an.

Der Genting-Konzern hatte Anfang März die Übernahme der drei Nordic-Werften in Wismar, Warnemünde und Stralsund für 230,6 Millionen Euro bekanntgegeben. Seither firmieren sie als Lloyd-Werftengruppe.

Gemeinsam mit der im Vorjahr erworbenen Lloyd-Werft Bremerhaven sollen die Standorte in MV die globale Kreuzfahrtstrategie des Konzerns für das nächste Jahrzehnt sichern. Alle 1400 Mitarbeiter sollen übernommen werden.

OZ

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