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Goldener Herbst bei Unternehmen in der Region

Schwerin/Wismar Goldener Herbst bei Unternehmen in der Region

„60 Prozent lautet der Wert, der eindrucksvoll zeigt, in welcher guten Lage sich die meisten Unternehmen in Westmecklenburg derzeit befinden“, sagt Marco Woldt von ...

Schwerin/Wismar. „60 Prozent lautet der Wert, der eindrucksvoll zeigt, in welcher guten Lage sich die meisten Unternehmen in Westmecklenburg derzeit befinden“, sagt Marco Woldt von der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin erfreut. Viele Unternehmen würden ihre aktuelle Geschäftslage als gut benennen. „Zusammen mit den 35 Prozent, die sie als befriedigend bewerten, ist dies der bisher höchste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 1990“, erklärt er weiter. „Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis für die Wirtschaft in Westmecklenburg“, kommentiert Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin, den Befund der alljährlichen Konjunkturumfrage im Herbst und ergänzt: „Unsere regionale Wirtschaft profitiert von der guten Konjunktur in Deutschland. Es zeigt zudem, dass unsere Unternehmen leistungsstark und wettbewerbsfähig sind.“

Wie ist die Erwartungshaltung? Von den Unternehmen, die ihre aktuelle Lage als gut bewerten, erwarten 78 Prozent, dass sich ihre Geschäfte weiterhin so erfreulich entwickeln werden.

„Nur fünf Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. 17 Prozent sind sogar der Meinung, dass sich ihre derzeit gute Lage nochmals verbessern wird“, erklärt Marco Woldt .

Die Unternehmen stehen vor einer Reihe großer Herausforderungen. „Die Personalakquise wird zunehmend schwieriger. Auch die Digitalisierung der Organisations- und Produktionsprozesse ist gerade für kleinere und mittlere Unternehmen mit hohen Kosten verbunden. In der Entwicklung und Anwendung neuer Technologie liegen besondere Chancen für Produktivitätssteigerungen, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Erschließung neuer Märkte. Es wäre fatal, wenn die Unternehmen dabei nicht unterstützt werden und das regionale Wirtschaftswachstum dadurch unnötig ausgebremst würde“, meint Siegbert Eisenach.

Unternehmen suchen Fachkräfte und Auszubildende

42 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie derzeit offene Stellen haben, die sie seit mehr als zwei Monaten nicht besetzen können. Im Industriebereich benennen sogar 48 Prozent und damit knapp die Hälfte offene Stellen. Sowohl größere als auch kleinere bis mittlere Unternehmen verschiedenster Branchen suchen händeringend nach passenden Auszubildenden und Facharbeitern. Für die Zukunft erwarten die Unternehmen eine weitere Verknappung des Personalangebotes. „Die Landesregierung ist aufgefordert, den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Mecklenburg-Vorpommern im internationalen Wettbewerb noch stärker zu vermarkten“, so Eisenach.

OZ

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