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Grundstein fürs Zentrum gelegt

Blowatz Grundstein fürs Zentrum gelegt

Das neue Haus in Blowatz nimmt Formen an / Landrätin lobt den Bau als „Zeichen der Daseinsvorsorge“

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Ich kann die Gemeinde zu dem Bau des Zentrums nur be- glückwünschen.“ Landrätin Kerstin Weiss

Blowatz. Die Ausmaße des neuen Mehrgenerationenzentrums in Blowatz sind bereits erkennbar. Die Wände des Erdgeschosses stehen. Jetzt wurde auch der Grundstein zugemauert.

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Das neue Haus in Blowatz nimmt Formen an / Landrätin lobt den Bau als „Zeichen der Daseinsvorsorge“

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Er enthält eine Kupferkartusche mit einem Satz Euro-Münzen, Bauplänen, der Einladung zur Grundsteinlegung sowie einer tagesaktuellen OSTSEE-ZEITUNG.

Rund 1,7 Millionen Euro wird der Neubau kosten. 400000 Euro gibt es als Fördermittel von der EU aus dem Leader-Programm für die ländliche Infrastruktur. Den Rest finanziert die Gemeinde über Kredite, die nach Fertigstellung über die Mieten refinanziert werden sollen. Eine Arztpraxis, ein Lebensmittelgeschäft, ein Friseur und ein Veranstaltungssaal werden im Erdgeschoss ihren Platz finden. Im Obergeschoss entstehen neun altersgerechte Wohnungen. „Wir haben für die Wohnungen auch schon Anmeldungen und Mieter für den Lebensmittelmarkt, den Friseur und die Arztpraxis“, sagte Bürgermeister Tino Schomann (CDU) bei der Grundsteinlegung.

Der 29-Jährige erinnerte an die Anfänge 2014: „Die Gemeinde bekam einen Brief von einem Arzt aus Bayern, der an die Ostsee ziehen wollte und nach der Möglichkeit einer Praxis fragte.“ Daraufhin hätten sich er und Frank Scholz, der Vorsitzende des Bauausschusses, zusammengesetzt und überlegt. Aus der Idee wurde ein konkreter Plan. Ein Architekt wurde beauftragt, der Antrag auf Fördermittel gestellt. „Im Oktober 2015 stand die Finanzierung“, erinnerte sich Architekt Jörn Willert. Dieses Jahr Mitte Juli begannen die Erdarbeiten für das neue Zentrum. „Und ich hoffe, dass wir es in ungefähr einem Jahr der Gemeinde übergeben können“, sagte der Architekt.

Landrätin Kerstin Weiss (SPD) lobte den Bau als „sichtbares Zeichen der kommunalen Daseinsvorsorge“. In dem Mehrgenerationenzentrum stelle Blowatz wirtschaftliche, soziale und kulturelle Dienstleistungen für alle Bürger bereit. „Dazu kann ich die Gemeinde nur beglückwünschen“, sagte die Landrätin. Durch das Zentrum würden die Blowatzer im Ort alles finden, was sie für das tägliche Leben bräuchten, das sei beispielhaft.

So sieht es auch der Bürgermeister. „Das Mehrgenerationenzentrum ist eine geschichtsträchtige Investition für unsere Gemeinde“, ist Tino Schomann sicher. Es sei eine Verbesserung der Infrastruktur für etliche Jahre.

Das neue Gebäude an der Hauptstraße entsteht auf dem Grundstück der ehemaligen Gaststätte. Die Ruine wurde Anfang des Jahres abgerissen. „Seit dem Start für den Neubau wurden schon etliche Meter Wände hochgezogen und man bekommt einen Eindruck“, sagte der Bürgermeister, „ich war sehr beeindruckt, wie viel Eisen hier verbaut wurde.“

Sylvia Kartheuser

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