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Händler unzufrieden mit Wirtschaftsgemeinschaft

Wismar Händler unzufrieden mit Wirtschaftsgemeinschaft

Vorsitzender Dr. Wieland Kirchner kündigt mehr Engagement an / WWG will sich künftig stärker bei politischen Entscheidungen einbringen

Wismar. Die Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft (WWG) will sich künftig mehr in politische Entscheidungsprozesse einbringen. Das kündigt der Vorsitzende der WWG, Dr.

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Vorsitzender Dr. Wieland Kirchner kündigt mehr Engagement an / WWG will sich künftig stärker bei politischen Entscheidungen einbringen

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Wieland Kirchner, im Gespräch mit der OSTSEE-ZEITUNG an. Anlass ist die Kritik von Altstadthändlern im Zusammenhang mit der neu erhobenen Gebühr für Flyer in der Tourist-Information (die OZ berichtete). „Wir werden uns mehr mit den Themen und Beschlussvorlagen in den Ausschüssen und der Bürgerschaft befassen, damit uns so etwas nicht noch einmal durchrutscht“, sagt Kirchner.

Der Unmut der Händler in der Innenstadt währt jedoch schon länger. Mit Einführung des Parkraumkonzeptes im Jahr 2012 sei der Umsatz erheblich eingebrochen, die Kunden aus dem Umland blieben weg, meint etwa Volker Stein. Die Untätigkeit der WWG in diesem Punkt sei der Grund gewesen, warum er aus der Vereinigung ausgetreten sei, sagt der Filialleiter bei Hugendubel. Das will Kirchner so nicht stehenlassen, räumt jedoch ein, dass nicht alles, was die WWG im Interesse des Handels in das Konzept einbringen wollte, durchsetzbar gewesen sei. „Aber wir sind noch immer dabei, wenigstens die Brötchentaste zurück ins Gespräch zu bringen.“ Im Herbst will die Stadtverwaltung eine erste Bewertung des Parkraumkonzeptes vorlegen. Grundsätzlich stünden ausreichend Parkplätze am Rand der Altstadt zur Verfügung, erklärte Stadtsprecher Marco Trunk auf Nachfrage.

Heinz-Georg Klevesahl winkt ab. Es nütze nichts, wenn die WWG zwar da sei, aber keine Macht habe, sagt der Inhaber eines CopyShops. Die Parkplätze sind auch für ihn das dringlichste Problem. „So stärken wir nur die ,grüne Wiese’, in der Innenstadt wird es dann wohl keine kleinen Läden mehr geben. Auch er überlegt, die Interessengemeinschaft zu verlassen.

Doch Kirchner appelliert an die Händler: „Ich wünsche mir, dass wir wieder mehr eine Gemeinschaft sind. Auch in Bezug auf die verkaufsoffenen Sonntage.“ Die Rückmeldungen Anfang des Jahres zu den vorliegenden Terminen seien verschwindend gering gewesen. Dass dann an manchen Sonntagen nur drei Geschäfte geöffnet hätten, sei enttäuschend – vor allem für die Kunden.

Das sieht Sibylle Adamski, stellvertretende Geschäftsführerin von C&A, ebenso: „Die Beschwerden der Kunden an diesen Tagen sind rückläufig – aber auch nur, weil immer weniger Kunden kommen an den verkaufsoffenen Sonntagen.“

Nicole Buchmann

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