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Hafenneubau mit Lichteffekten belebt Speicherhalbinsel

Wismar Hafenneubau mit Lichteffekten belebt Speicherhalbinsel

Das Wohn- und Geschäftshaus von HW Leasing präsentiert sich bald komplett bezugsfertig / Als Hauptmieter nutzt die Agentur für Arbeit drei Etagen

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Noch im Sommer 2009 stand das Objekt der einstigen Hanse Saaten Rostock ungenutzt im Alten Hafen der Hansestadt. Gut zu erkennen die trichterförmigen Getreideschütten, die – inzwischen lichttechnisch umfunktioniert – wieder zur Geltung kommen.

Wismar. Die Sonne ist gerade untergegangen, als sich an der stadteinwärts gerichteten Seitenfront des neuen Gebäudes von HW Leasing am Hafen ein computergesteuertes Lichtsystem in Betrieb setzt. In den Farben Gelb, Rot und Blau wird so der Kornfluss in metallenen Originaltrichtern als Installation nachempfunden. Die dafür von Dresdener Spezialisten entwickelte und eben erst installierte Technik ist neu, ebenso wie das gesamte Gebäude.

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Das Wohn- und Geschäftshaus von HW Leasing präsentiert sich bald komplett bezugsfertig / Als Hauptmieter nutzt die Agentur für Arbeit drei Etagen

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Die Wohnungen sind inzwischen komplett fertiggestellt.“Thomas Agerholm, Bauherr und

Geschäftsführender Gesellschafter der HW Leasing GmbH

„Das alles hat was“, hört man einen von mehreren Hafenbesuchern zu später Stunde sagen. Allerdings wirkt die anspruchsvolle Konstruktion aus Stahl, Beton und viel Glas erst bei Tageslicht interessant und attraktiv. Zudem sorgt eine gelungene Fassadenverklinkerung dafür, dass der moderne Baustil mit den historischen Hafenspeichern in der Nachbarschaft korrespondiert. „Mit etwas Baustellengewusel müssen wir aber noch leben, auch im Inneren“, informiert Katharina Knop, bei HW Leasing für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Per Knopfdruck lässt sie den gläsernen Außenlift bis in die vierte Etage fahren. Begrüßung durch Bauherr und Unternehmenschef Thomas Agerholm, der sich im Hause gerade auf Inspektionstour befindet.

Es ist der Bereich, wo schon bald Gäste in zwei sehr großzügig gehaltenen Ferienwohnungen mit offener Küche, großem Wohnraum, jeweils drei Schlafzimmern und zwei Bädern eine Balkonaussicht sowohl zum Alten wie auch Seehafen genießen können. „Die Wohnungen sind inzwischen komplett fertiggestellt, zudem zieht unsere Tochterfirma Kei-Data Anfang September in das gesamte Erdgeschoss ein“, sagt er während der Rundfahrt mit seinem wendigen Elektronik-Rollstuhl, dem wichtigsten Fortbewegungsmittel seit seinem schweren Unfall.

Was die restlichen Etagen anbetrifft, so gibt es laut Agerholm einen Hauptmieter für das Gebäude: „Die Agentur für Arbeit übernimmt in absehbarer Zeit drei komplette Stockwerke, dazu sind die Mietverträge bereits geschlossen.“ Der Einzug soll noch in diesem Jahr erfolgen. Wichtig war vor allem, dass dann auch ein behindertengerechter Publikumsverkehr möglich ist.

Und wie steht es mit der eigenen Unterkunft im Haus, so die Frage an den Chef. „Da können wir uns gern mal ganz oben umschauen und zwar über einen privaten Fahrstuhlzugang.“ Im baulich etwas zurückgesetzten Staffelgeschoss, wo ebenfalls viel Glas dominiert, erstreckt sich dank umlaufender Dachterrasse ein großartiger Panoramablick. Dort wird noch gewerkelt, aber die Konturen der ebenfalls barrierefreien Raumaufteilungen mit Wohn- und Schlafbereich, begehbarem Kleiderschrank, Küche und Kaminecke sind schon deutlich erkennbar. „Wismar nicht nur im Sommer, sondern bei jedem Wetter, also auch bei Sturm und Regen von hier erleben, das kann schon sehr gemütlich werden“, so Thomas Agerholm. Verdientermaßen, für einen erfolgreichen Unternehmer, wäre noch hinzuzufügen, der zwar einen gesundheitlichen Schicksalsschlag erlitt, sich aber weiterhin in verschiedenster Weise für das Allgemeinwohl seiner neuen Heimat engagiert.

Hans-Joachim Zeigert

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