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Heute Richtfest für Haus auf dem Poeler Kickelberg

Kirchdorf Heute Richtfest für Haus auf dem Poeler Kickelberg

Wohnresidenz „James Cook“ soll im Sommer 2017 auf früherem Armee-Gelände fertig sein

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Wolfgang Rinne vor der künftigen Wohnresidenz „James Cook“ auf dem Poeler Kickelberg. Heute feiert der Bauherr Richtfest.

Quelle: H. Hoffmann

Kirchdorf. Mit Bauleuten, Nachbarn, Mietern und Partnern wird heute das Richtfest für die Wohnresidenz „James Cook“ auf dem Kickelberg in Kirchdorf gefeiert. Damit wird das frühere Armee-Gelände auf der höchsten Erhebung der Insel Poel weiterentwickelt. Wolfgang Rinne aus Tostedt am nordwestlichen Rand der Lüneburger Heide investiert in den Neubau rund 2,5 Millionen Euro. Der Bauherr ist froh, dass das Dach in den nächsten Tagen geschlossen wird, um weitestgehend wetterunabhängig die nächsten Arbeiten voranzutreiben. Der frühere Berufsoffizier hat im Nachbarhaus selbst eine Wohnung und weiß den freien Blick vom Kickelberg bis zur Ostsee zu schätzen.

Wolfgang Rinne setzt das 16 Hektar große Bebauungsplangebiet Stück für Stück um. 1998 hatte er angefangen mit dem Umbau des früheren Verwaltungsstützpunktes der Nationalen Volksarmee (NVA). 21 Mietwohnungen (gesamt 1650 Quadratmeter Wohnfläche) sind entstanden. Alte Hallen und Gebäude ließ er im Zuge der Erschließung abreißen.

Im Jahr 2008 wurde mit der Residenz „Klaus Störtebeker“ das zweite Vorhaben fertig. Hier befinden sich elf Wohnungen. 2013 entstand in unmittelbarer Nachbarschaft für zehn Mieter die Residenz „Christoph Kolumbus“. Jetzt ist das nach dem früheren britischen Seefahrer und Entdecker benannte Haus „James Cook“ (1728-1779) an der Reihe. Das Souterrain bietet Platz für zwei Appartements, im Erd- und Obergeschoss entstehen jeweils vier Wohnungen, zwei Appartements kommen ins Dachgeschoss. Die Wohnfläche reicht von 54 bis 148 Quadratmeter. Im Haus gibt es einen Fahrstuhl, die Waschmaschinen und Trockner sind für jedes Appartement im Keller. Die Baugrube war und ist enorm, es ging immerhin 4,50 Meter tief in den Boden. Rinne selbst spricht von einer parkähnlichen Wohnanlage und einer „anmutenden Bäderstil-Architektur“. Der B-Plan erlaubt noch zwei weitere Häuser, doch zunächst wolle er sich auf das jetzige Vorhaben konzentrieren. Während in dem größeren Mietshaus vor allem Poeler leben, sind in die beiden Residenzen hauptsächlich Mieter aus anderen Bundesländer gezogen, die die Nähe zur Ostsee gesucht hätten, erzählt Wolfgang Rinne, der auf dem Grundstück auch zwei NVA-Bunker nutzt. Jeder ist etwa 700 Quadratmeter groß. Diese hat er umgebaut und nutzt sie als Lagerfläche.

Mit NVA-Liegenschaften kennt er sich bestens aus. Von 1990 bis 1995 hat Rinne zusammen mit Oberfinanzdirektion und Bundesvermögensamt reihenweise Grundstücke veräußert – vom Flugplatz bis zu Regierungsbunkern, wie er sagt. „Eine wahnsinnig interessante Zeit“, so der Immobilienspezialist, der über diesen Weg nach Poel gekommen ist.

Heiko Hoffmann

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