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Wismar Hier werden die Gäste gut beraten
Mecklenburg Wismar Hier werden die Gäste gut beraten
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00:03 16.01.2015
Im Empfangsbereich der Tourist-Information hinterm Tresen (v. l.): Azubi Ole Witthohn, Tourismus-Amtsleiter Norbert Huschner, Sina Temme, Kauffrau für Tourismus und Freizeit, Andreas Nielsen, Leiter der Tourismuszentrale, und Reiseverkehrskauffrau Manuela Kühn.

Die Tourist-Information in der Hansestadt hat erneut das Qualitätssiegel erhalten. Die Initiative Service-Qualität Deutschland verlieh der Einrichtung das Siegel SQD in der Stufe I für drei Jahre. Bereits von 2010 bis 2013 war die Tourist-Info als Q-Betrieb zertifiziert.

„Nachdem immer mehr Gäste kamen, also die Quantität stieg, wollten wir mehr für die Qualität tun“, nennt Bürgermeister Thomas Beyer den Grund für die Zertifizierung. „Wir möchten den Anforderungen, die Kunden an eine moderne Tourist-Information stellen, gerecht werden“, ergänzt Norbert Huschner, Leiter des Amtes für Welterbe, Tourismus und Kultur. 2014 kamen knapp 100000 Gäste in die Einrichtung. Seit November befindet sie sich im sanierten Giebelhaus Lübsche Straße 23a. Viele Kunden wenden sich inzwischen auch online an die Tourist-Info.

Aus dem Team hat sich Mona Habeck zum Qualitäts-Coach weitergebildet. Die 22-jährige Kauffrau für Tourismus und Freizeit gehörte von 1500 Auszubildenden zu den 15, die die Industrie- und Handelskammer Schwerin als bestausgebildete auszeichnete, betont Huschner.

Die junge Frau erläutert, dass sie für das Qualitätssiegel der Stufe I die internen Arbeitsabläufe in der Tourist-Information analysierte. „Wir haben uns im Team Gedanken gemacht, was die Kunden von uns erwarten und uns gefragt, wie wir selbst beraten werden möchten“, schildert sie. Untersucht wurde der Service bei der Information und Beratung, beim Verkauf von Dienstleistungen, bei der Zimmervermittlung und Stadtführung. „Was wir besser machen können, haben wir in einem Maßnahmeplan festgelegt. Dabei wollen wir Beschwerden nicht als Angriffe verstehen, sondern als Verbesserungsvorschläge.“ Bei dem Prozess ging es um die Kundenzufriedenheit genauso wie um das Betriebsklima. Die Initiative Service-Qualität Deutschland hat aufgrund der Selbsteinschätzung und der eingeleiteten Qualitätsmaßnahmen das Q-Siegel verliehen. In drei Jahren kann sich die Tourist-Information rezertifizieren oder in die Stufe II wechseln. Dann wird die Einrichtung auch von Kunden bewertet.

Die Mitarbeiter überlegen, ob sie Kundenkommentarkarten einführen sollten. Auch das öffentliche W-Lan ist im Gespräch. „Allerdings sind wir als Betreiber verantwortlich für das, was im Internet gemacht wird“, gibt Andreas Nielsen, Leiter der Tourismuszentrale, zu bedenken. Ausländische Besucher beraten die Mitarbeiter in Englisch. Ob auch Spanisch notwendig wird, wollen sie im Blick behalten. Der Anteil internationaler Übernachtungsgäste in Wismar ist laut Norbert Huschner auf 10,4 Prozent gestiegen, in MV beträgt er 3,5 Prozent.

Der Amtsleiter kündigte zudem an, dass am 20. März die Freifläche und somit der behindertengerechte Zugang von der Beguinenstraße eingeweiht wird. Und am 17. April sollen die ersten Hinweisschilder des neuen touristischen Leitsystems aufgestellt sein.

Touristische Fakten

12 Beschäftigte gehören zum Team der Tourist-Information Wismar sowie drei Auszubildende.
100000 Gäste haben im vergangenen Jahr den Service und die Dienstleistungen der Tourist-Info genutzt.
Die Zahl der Übernachtungen von Januar bis Oktober 2014 ist laut Tourismus-Amtsleiter Huschner um 1,5 Prozent gestiegen. Fürs komplette Jahr gibt es noch keine Angaben.
2,5 Tage hielten sich die Besucher in Wismar auf. „Das ist ein sehr guter Wert für den Stadttourismus“, sagt Norbert Huschner. Er liegt über dem von Mecklenburg-Vorpommern und bundesweit.
135000 Euro hat die Stadt bisher durch Tickets für die Aussichtsplattform von St. Georgen eingenommen. Seit ihrer Eröffnung im vorigen Mai haben knapp 48000 Besucher dieses touristische Angebot genutzt, fast 6000 im Monat. Schätzungen gingen von 28000 Nutzern von Mai bis September aus und 70000 Euro Einnahmen.
Stufe eins bedeutet Selbstkontrolle.“Mona Habeck,
Qualitäts-Coach



Haike Werfel

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