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Insolvente Garnelenfarm: Betreiber wehrt sich

Grevesmühlen Insolvente Garnelenfarm: Betreiber wehrt sich

Investor Andreas Kleinselbeck und York Dykerhoff streiten über die Schuldfrage der Pleite des Unternehmens in Grevesmühlen

Grevesmühlen. Der Streit um die insolvente Garnelenfarm in Grevesmühlen weitet sich aus. Nachdem Investor Andreas Kleinselbeck schwere Vorwürfe gegen den Betreiber York Dyckerhoff erhoben hat, weist der jegliche Schuld von sich. Mehr noch: Dyckerhoff wirft Kleinselfeld vor, dass er die Zahlungen eingestellt, Rechnungen nicht beglichen und so die Insolvenz verschuldet habe.

Dyckerhoff hatte die Garnelenzucht ursprünglich nach Grevesmühlen gebracht, die erste Farm 2014 eröffnet. Kleinselbeck hatte als Investor neben 750000 Euro Fördermitteln mehr als eine Million Euro in die zweite Farm investiert. Betrieben wird die Anlage allerdings von Dyckerhoff und seinem Team. Dafür zahlt Andreas Kleinselbeck einen Betrag an York Dyckerhoff. Und unter anderem um diesen Betrag tobt jetzt der Streit. Rund 190000 Euro, so sagt Andreas Kleinselbeck, habe er Dyckerhoff pro Jahr für dessen Leistungen gezahlt. Doch dann habe der Betreiber zusätzliche Forderungen aufgemacht, ihm plötzlich keine Garnelen mehr geliefert. „Ich musste Insolvenz anmelden“, erklärt Kleinselbeck.

Die Version von York Dyckerhoff klingt etwas anders: „Es waren genug Garnelen da, Herr Kleinselbeck hat den Vertrieb nicht mehr hinbekommen. Wir haben ihm schon Garnelen abgekauft, damit nicht zu viele Tiere in den Becken leben müssen. Dass wir die Kosten für den Betrieb angehoben haben, ist richtig. Es ist vertraglich vereinbart, dass sich die Betriebskosten nach den tatsächlichen Kosten richten. Und die sind gestiegen. Das weiß Herr Kleinselbeck auch.“

Derzeit kümmert sich das Team von York Dyckerhoff um die insolvente Garnelenfarm. „Wir können die Tiere ja nicht einfach sterben lassen. Das ist mit dem Landesveterinäramt auch so abgestimmt.“ Dass er Interesse an der Garnelenfarm von Andreas Kleinselbeck hat, daraus macht der Betreiber kein Geheimnis. „Wir müssen abwarten, wie das Insolvenzverfahren läuft“, so Dyckerhoff.

Michael Prochnow

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