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Wismar Kreuzung Am Schweriner Tor soll aufwändig saniert werden
Mecklenburg Wismar Kreuzung Am Schweriner Tor soll aufwändig saniert werden
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01:00 26.08.2014
Die Kreuzung Am Schweriner Tor in Wismar soll im nächsten Jahr ausgebaut werden. Im Gespräch ist auch ein Kreisel, den die Stadtplaner aber ablehnen. Rund 17 000 Fahrzeuge bewegen sich täglich über diesen Knotenpunkt der Hansestadt. Quelle: Hanjo Volster
Wismar

Die Kreuzung Am Schweriner Tor ist einer der verkehrsreichsten Knotenpunkte in Wismar: Rund 17 000 Fahrzeuge bewegen sich Tag für Tag über die Dr.-Leber- und die Dahlmannstraße an Wismars City vorbei — oder aus Schwerin kommend mitten hinein und wieder hinaus.

Die hochfrequente Nutzung sieht man dem Kreuzungsbauwerk mittlerweile an. Der Asphalt ist nicht mehr in guter Form, die Ränder fransen aus. Zeit, dass der Knotenpunkt saniert wird. Genau das planen das Bauamt der Stadt Wismar und das Straßenbauamt Schwerin, denn es handelt sich um kommunale und Landesstraßen gleichermaßen. Ab 2015 soll die Kreuzung großflächig saniert werden, bis Anfang 2016 soll das Kreuzungsbauwerk fertig sein. So die bisherige Planung. Die Entwürfe für die künftige Gestaltung des Knotenpunktes „Am Schweriner Tor“, wie die Kreuzung im Plan genannt wird, liegen derzeit im Bauamt öffentlich aus.

„Das ist eine anspruchsvolle und sehr komplexe Maßnahme“, sagt Nadine Domschat-Jahnke vom Bauamt. Die Umgestaltung muss aber sein, denn alle einmündenden Straßen wurden bereits saniert. Weil die Kreuzung so zentral gelegen ist, legt das Bauamt die Pläne freiwillig aus. „Wir sind noch in der Vorplanung. Anregungen können noch einbezogen werden“, erklärt die Bauamtsleiterin. „Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, ihre Meinung zu sagen. Nichts ist schlimmer, als wenn es hinterher heißt: Das haben wir alles nicht gewusst.“

Die anstehenden Veränderungen sind beträchtlich. Zunächst müssen der Asphaltbelag und die unterirdischen Versorgungsleitungen erneuert werden. Ebenso die Straßenbeleuchtung. „Es geht uns aber auch um die Optimierung der Verkehrsführung“, erläutert Domschat-Jahnke. Dies vor allem in Bezug auf die Fußgänger: Die Fußgängerinsel in der Mitte der Kreuzung wird demnach komplett wegfallen. „Das soll die Wartezeiten verkürzen.“

Auch die Maße des Bauwerks werden verändert, das betrifft vor allem die Geh- und Radwege. „Es geht darum, die Mindestbreiten einzuhalten.“ Dafür werden auch die Grünanlagen entlang der Straße verändert. „Vielleicht müssen Baumfällungen vorgenommen werden. Dafür werde es dann aber Ausgleichsmaßnahmen geben“, sagt Nadine Domschat-Jahnke. Auch die kleine parkähnliche Anlage in der Schweriner Straße wird dabei neu gestaltet.

Betroffen ist insgesamt folgendes Areal: die Dahlmannstraße bis zur Fritz-Reuter-Schule, die Dankwartstraße bis Höhe Kleine Baustraße, die Dr.-Leber-Straße bis Höhe Mecklenburger Straße und die Schweriner Straße bis Höhe ehemaliges Volkshaus (Kita). Mit Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit dürfte zu rechnen sein.

Die Verkehrsführung allerdings bleibt bestehen. „Wir haben in unseren Vorüberlegungen auch den Bau eines Kreisverkehrs durchgespielt“, sagt Domschat-Jahnke. Nach Verkehrszählungen sei man allerdings zu dem Schluss gekommen, dass ein Kreisel nicht über die notwendige Leistungsfähigkeit verfügt wie eine Ampelkreuzung.

• Umfrage: www.ostsee-zeitung.de

Vorplanung
Die Vorplanung für den Verkehrsknotenpunkt „Am Schweriner Tor“ ist einzusehen bis 19. September im Bauamt, Abteilung Planung, 2. Obergeschoss, Kopenhagener Straße 1 in Wismar


Geöffnet ist Montag und Freitag von 8.30 bis 12 Uhr, Dienstag von 8.30 bis 12 und 14 bis 15.30 Uhr, Donnerstag von 8.30 bis 12 und 14 bis 17.30 Uhr.



Internet: www.wismar.de/oeffentliche_auslegungen


Anregungen bitte schriftlich im Bauamt einreichen, per Post oder per E-Mail an bauamt@wismar.de



Mathias Schümann

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