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Land gibt 2,2 Millionen Euro für Parkhaus am Hafen

Wismar/Schwerin Land gibt 2,2 Millionen Euro für Parkhaus am Hafen

Bürgermeister Thomas Beyer erhält Förderbescheid von Minister Christian Pegel / 219 Stellplätze sollen entstehen

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Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (l.) und Minister Christian Pegel bei der Übergabe des Fördermittelbescheides.

Quelle: Foto: Em

Wismar/Schwerin. Bei einem Besuch des Wismarer Bürgermeisters Thomas Beyer (SPD) gestern im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in Schwerin überraschte ihn Minister Christian Pegel (SPD) mit der Übergabe eines Förderbescheides. Die Landesregierung unterstützt den Bau eines öffentlichen Parkhauses im Alten Hafen der Hansestadt mit Städtebaufördermitteln in Höhe von gut 2,2 Millionen Euro.

„Die Hafenhalbinsel wurde durch die Sanierung und Umnutzung der denkmalgeschützten Speicher und Silos sowie durch die damit einhergehende Schaffung neuer Ferienappartements, Gewerbeeinheiten und gastronomischer Einrichtungen enorm aufgewertet. Sie zieht viele Besucher an, von denen ein Großteil mit dem Auto kommt. Für sie entstehen in dem neuen Parkhaus 439 dringend benötigte Stellplätze“, begründet Christian Pegel die Unterstützung. Für die ist Bürgermeister Thomas Beyer dankbar: „Das Parkhaus ist für die Entwicklung der Hafenhalbinsel essentiell notwendig. Die Fördermittel helfen damit, dass in die alten Speicher und Silos wieder Leben einziehen kann“, sagt Beyer.

Das Geld ist für die Umsetzung des ersten Bauabschnittes gedacht. Der kostet 5,8 Millionen Euro. Insgesamt entstehen 219 Stellplätze, 2019 sollen sie fertig sein (die OZ berichtete). Später könnte das Parkhaus auch noch erweitert werden – wenn es eine Nachfrage nach weiteren Stellflächen gibt. Mit dem zweiten Bauabschnitt könnten noch einmal 220 Stellplätze am Hafen entstehen. Die würden dann vermutlich aus Stellplatz-Ablösebeträgen und Eigenmitteln finanziert.

Da der Neubau direkt im Zentrum der Unesco-Welterbe-Stadt errichtet wird, müssen besondere Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Außerdem soll die Fassade aus rotbraun emaillierten Profilbauglaselementen gefertigt werden, damit sie zum Ziegelmauerwerk der benachbarten Silos passt. Bauherr und Betreiber des Gebäudes wird der Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb der Hansestadt sein. ks

OZ

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