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Minimare-Park könnte 2019 eröffnen

Kalkhorst Minimare-Park könnte 2019 eröffnen

Marketing soll schon vor Baubeginn anlaufen / Kalkhorst hofft auf 90 Prozent Förderung

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Das alte Gutshaus soll im zweiten Bauabschnitt den Kassenbereich, einen Shop, Gastronomie, das Muschelmuseum und einen Indoor-Spielplatz bekommen und Zentrum des Minimare-Freizeitparks werden.

Quelle: Foto: Dirk Hoffmann

Kalkhorst. Wenn kaum jemand den von der Gemeinde Kalkhorst geplanten Minimare-Freizeitpark kennt, hat er wenige Besucher, geringe Einnahmen und stünde bald vor dem Aus.

Deshalb ist Werbung jeglicher Art so wichtig, wie Kati Hölzel, Geschäftsführerin der Firma Lachs von Achtern aus Wismar, den Mitgliedern des Kalkhorster Bauausschusses bei der Vorstellung des Marketingkonzeptes erklärte.

Das Marketing für den Freizeitpark, der aus der Miniaturensammlung diverser mecklenburgischer Häuser hervorgehen soll, sollte in den Augen von Hölzel so früh wie möglich erfolgen – am besten schon mit dem Start des Projektes. „Vom Beginn der Baumaßnahme bis hin zum Ende der ersten Saison sollte klassisch mit Imageflyern geworben werden“, so Hölzel. Außenwerbung durch Hinweisschilder an markanten Stellen sei ebenso wichtig. Nicht zu vergessen das Online-Marketing, mit dem man nach Darstellung von Hölzel ein breites Publikum weit über die Region hinaus erreichen kann. Denkbar wäre zum Beispiel, dass auf der Webseite der Baufortschritt zu sehen ist. Eine Webseite wäre also eine der ersten Maßnahmen, um auf das Minimare aufmerksam zu machen. Das sieht auch Kalkhorsts Bürgermeister Dietrich Neick so. „Damit sollten wir sofort beginnen“, meint das Gemeindeoberhaupt.

Ziel muss es nach Aussage der Werbefachfrau sein, dass nach der ersten Saison das Minimare von den Besuchern gelobt wird, sie es anderen weitersagen und es an Bekanntheitsgrad gewinnt. Als Zielgruppen nannte Hölzel Touristen, die in der Regel ein hohes Freizeitbedürfnis haben und ein Umsatzpotenzial darstellen. Aber auch Einheimische aus dem Ort und der näheren Umgebung sind wichtig, denn sie könnten häufiger das Minimare besuchen und ebenso wie bekannte Persönlichkeiten aus der Wirtschaft oder der Politik als Multiplikatoren den Park anderen empfehlen, so Hölzel. Zum Nulltarif ist die Werbung nicht zu bekommen. Nach einer von Dr. Jutta Hastenrath erstellten Wirtschaftlichkeitsprognose belaufen sich die Kosten bis zum Ende der ersten Saion auf 186500 Euro. Dazu kommen noch einmal 19000 Euro an finanziellen Aufwendungen bei der Parkeröffnung. Zur Finanzierung hat die Gemeinde Kalkhorst beim Wirtschaftsministerium einen Fördermittelantrag gestellt. Ab dem zweiten Jahr liegt das jährliche Marketing-Budget bei 18000 Euro. Die Bewerbung der späteren Eröffnung des Gutshauses würde nach jetziger Schätzung einmalig 7000 Euro kosten. Diese Ausgaben hat nach jetzigem Stand die Gemeinde Kalkhorst zu tragen.

In dieser Woche sollen die Bauunterlagen für das Minimare beim Landesförderinstitut sowie dem Betrieb für Bau- und Liegenschaften eingereicht werden. Die Gemeinde Kalkhorst hofft auf eine 90-prozentige Förderung des mit etwa sechs Millionen Euro veranschlagten Projektes. Mit dem Eingang des Bewilliungsbescheides ist voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres zu rechnen. Dann könnte mit der Ausschreibung begonnen werden.

Denkbar wäre im Sommer 2019 eine Eröffnung des Parks, dem ersten Teil des Minimare. Auf dem Parkplatz wird dann wahrscheinlich auch eine Elektrotankstelle stehen. Die will Uwe Dramm privat betreiben, ohne dass der Gemeinde Kosten entstehen. Das gab Bürgermeister Dietrich Neick im Bauausschuss bekannt. Dessen Mitglieder empfahlen der Gemeindevertretung die Errichtung dieser Tankstelle.

Voraussichtlich 2021 könnte das Gutshaus mit Kassenbereich, Shop, Gastronomie, Muschelmuseum und Indoor-Spielplatz als zweiter Teil des Minimare-Freizeitparks eröffnet werden.

Dirk Hoffmann

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