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Neues Wohngebiet an der Lübschen Burg stark gefragt

Wismar Neues Wohngebiet an der Lübschen Burg stark gefragt

Mitte nächsten Jahres können die Häuslebauer loslegen – 53 von 80 Grundstücken sind bereits verkauft

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„Das Interesse an den Grund- stücken ist weiterhin groß.Knud Wilden, Geschäftsführer W&N Immobilien-Gruppe

Wismar. . Meter für Meter wird das künftige Wohngebiet an der Lübschen Burg Ost durchwühlt. Der Boden wird aufbereitet, Metallgegenstände werden rausgezogen. Die späteren Grundstücke sind noch nicht erkennbar. Doch das Interesse ist enorm. „Von 80 Parzellen sind bereits 53 verkauft“, sagt Knud Wilden, Geschäftsführer der W&N Immobilien-Gruppe, die den Verkauf der Grundstücke koordiniert.

OZ-Bild

Mitte nächsten Jahres können die Häuslebauer loslegen – 53 von 80 Grundstücken sind bereits verkauft

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80 Grundstücke

Für Einfamilienhäuser in einer Größe von 434 bis 1260 Quadratmeter werden 80 Grundstücke veräußert. Außerdem entstehen 24 Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser, Möglichkeiten für Gewerbe- und kleinere Verkaufseinrichtungen und Parkplätze.

Die Kaufpreise reichen aktuell von 139 bis 159 Euro pro Quadratmeter bei Einfamilienhausgrundstücken. Beim anfänglichen Einheimischen- Modell waren es 119 Euro/m2.

Der Barackenkomplex zum Festplatz ist abgerissen, die Bodenreinigung bis zu einer Tiefe von 30 bis 130 Zentimetern zum großen Teil abgeschlossen. Archäologische Funde gab es nicht, dafür 120 Tonnen Altmetall und eine Tonne Munitionsreste. Weil tiefer gegraben werden musste, als zunächst geplant, gibt es vier Wochen Zeitverzug. Doch dies soll aufgeholt werden.

Die eigentlichen Erschließungsarbeiten beginnen noch in diesem Jahr. Bis Mitte 2017 soll das 98000 Quadratmeter große Gebiet so hergerichtet sein, dass die Häuslebauer mit dem Hochbau beginnen können.

Im November wurde damit begonnen, die Entwässerungsleitungen zu verlegen. Damit künftig das Regenwasser aus dem Gebiet in die Köppernitz abfließen kann, wird ein etwa 60 Zentimeter breites Kanalrohr in etwa 1,50 Meter Tiefe durch die angrenzenden Grünflächen gezogen. Diese werden anschließend wieder hergerichtet.

„Erst wenn die Entwässerung des Gebietes gesichert ist, können Versorgungsleitungen für die später entstehenden Häuser installiert werden“, erläutert Knud Wilden und blickt voraus: „Ab 2017 folgen dann die Anschlüsse an das kommunale Leitungssystem, also an die Schmutz- und Trinkwasserversorgung sowie an das Strom- und Telekomnetz. Zuletzt werden die Straßenbauarbeiten durchgeführt. Diese schließen auch die Fuß- und Radwege, das Straßenbegleitgrün und die landschaftsarchitektonische Gestaltung ein.“

Die ersten Parzellen wurden nach Unternehmensangaben ausschließlich an Einheimische, insbesondere Familien, zu einem vergünstigten Kaufpreis mit bis zu 20 Prozent Ermäßigung angeboten. „Es ging darum, den ansässigen Familien vor dem offiziellen Vertriebsstart die Gelegenheit zu geben, sich Baugrundstücke frühzeitig zu sichern und eine gute Durchmischung des neuen Stadtgebiets mit Einheimischen und Zugezogenen zu erreichen“, sagt Wilden und fügt hinzu: „Inzwischen haben wir Anfragen aus dem ganzen Bundesgebiet. Das Interesse an den Grundstücken ist groß, und mit der Baugenehmigung haben die Verkäufe noch einmal deutlich zugelegt.“ Er rechnet damit, dass – nachdem jetzt etwa 66 Prozent der Parzellen verkauft sind – bis zum Baubeginn annähernd alle Einheiten veräußert sein werden. Die Planungs- und Erschließungskosten für das Baugebiet übernimmt die Lübsche Burg Ost Projekt GmbH, ein Unternehmen der ABC Immobiliengruppe Börgerende (Landkreis Rostock), die das Areal im Jahr 2015 erworben hatte.

Heiko Hoffmann

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