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Wismar Russland-Embargo trifft Rücker schwer
Mecklenburg Wismar Russland-Embargo trifft Rücker schwer
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06:21 29.09.2015
Gabriele Habla nimmt ein sogenanntes Käsebrot aus dem Reifegestell für eine optische Prüfung. Anschließend wird der Käse verpackt. Die Brote lagerten davor bereits mehrere Wochen im Reifekeller auf Holzbrettern. Quelle: Vanessa Kopp
Wismar

Vom aktuellen Milchpreis kann kein Erzeuger leben, ist sich Klaus Rücker, Geschäftsführer der Molkerei Rücker sicher. „Für viele Höfe ist es eine wirtschaftlich sehr angespannte Situation. Es gibt noch keine Markterholung, keiner weiß, wie lange dieser Zustand noch anhält. Ich habe Verständnis, wenn die Bauern dagegen demonstrieren“, sagt der 50-Jährige im OZ-Interview.

Doch auch für die Molkerei sei die aktuelle Situation schwierig: „Mit Russland hatten wir einen starken Verbund und das Embargo hat uns schwer getroffen. Mit dem Wegfall des russischen Marktes musste der Absatz auf andere Länder verteilt werden. Das hatte massive Auswirkung auf die Marktpreise, die seit August 2014 im freien Fall sind. Ich sehe für die Zukunft in dieser Hinsicht leider auch keine Entspannung.“

Das Familienunternehmen Rücker hat seinen Stammsitz in Aurich (Niedersachsen) sowie ein Werk in Wismar. Insgesamt 500 Mitarbeiter sind an beiden Orten beschäftigt.



Vanessa Kopp

Wenn ik hüt öwer den‘n Fischmarkt schriew, meen ik nich unsen lütten hier in Wismer, ne‘, ik meen den groten in Hamborg. Mien Enkelin Ela un ehr Fründ Olli wahnen an‘n Stover Strand, direkt an de Elbe.

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