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St. Marien soll erlebbar werden

Wismar St. Marien soll erlebbar werden

Mehr als 60 Bürger informieren sich über Entwicklungsstand

Wismar. . Ein Ort für Stille, Kommunikation und Veranstaltungen, das soll das frühere Kirchenschiff von St. Marien wieder werden. 1,1 Millionen Euro plant die Stadt Wismar für die Realisierung, 90 Prozent davon werden aus einem Bundesprogramm gefördert. Und das soll nur der Anfang vom Gesamtkonzept St.-Marien-Forum sein (die OZ berichtete). Der Verein Europäisches Zentrum der Backsteinkunst hatte am Mittwoch zu einer Infoveranstaltung in die Georgenkirche eingeladen, um über die Pläne der Entwicklung zu berichten. Mehr als 60 Bürger waren dabei.

Bisher ist der Förderbescheid mündlich eingegangen, bis Ende des Monat erwartet die Stadt das schriftliche Pendant, dann kann mit dem Bauvorhaben begonnen werden. Das Planungsbüro Angelis & Partner ist schon seit Jahren mit der Planung des Gesamtkonzeptes beschäftigt. Von den 1,1 Millionen Euro wird im ersten Schritt das Kirchenschiff neu gestaltet. „Der Boden wird abgesenkt und die Mauern sollen auf ein einheitliches Niveau erhöht werden“, erklärt Kristian Fleischhack. „Als natürlichen Abschluss werden die Mauern dann mit Ziegeln abgedeckt.“ Ein barrierefreier Zugang an der Nordseite sei ebenfalls geplant. „Die Grabplatten sollen aufgearbeitet und als archäologische Schätze integriert werden“, beschreibt Fleischhack weiter. Sitzgelegenheiten sind ebenfalls vorgesehen. „Bis 2020 wird es voraussichtlich dauern, das Kirchenschiff funktionsfähig und nutzbar zu gestalten“, lautet seine Prognose.

Die weiteren Punkte auf der Agenda: eine Grünanlage mit Skulpturengarten, die Qualifizierung der Backsteinausstellung und Wiederherstellung der fehlenden Gebäude wie der Alten Schule oder Wallfahrtskapelle „Maria zur Weiden“. Ingesamt kostet die Realisierung des Konzepts über 3,5 Millionen Euro.

In regelmäßigen Informationsveranstaltungen sollen die Bürger über die Entwicklung des Projekts informiert werden. vk

OZ

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