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Stadt muss 1,9 Millionen Euro nachreichen

Wismar Stadt muss 1,9 Millionen Euro nachreichen

In Wismar hat ein Sanierungsträger offenbar über Jahre Eigenanteile der Stadt nicht an Fördermittelgeber weitergereicht. Das Landesförderinstitut will nun eine Erstattung.

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Mehr als 21 Millionen Euro sind nach Abzug der sowjetischen Truppen im Sommer 1993 bis heute in die Entwicklung der Lübschen Burg geflossen.

Quelle: Ulrich Jahr

Wismar. Das ehemalige militärische Sperrgebiet Lübsche Burg in Wismar: Seit 1993 ist der Sanierungsträger Deutsche Stadt- und Entwicklungsgesellschaft (DSK) für das Areal zuständig. Fördermittel flossen in Millionenhöhe.

Einen Teil der Fördergelder musste die Hansestadt mit einem Eigenanteil mitfinanzieren. Laut Verwaltung seien die Eigenanteile zwar in den Haushalt eingestellt, aber offenbar von der DSK nicht abgerufen und an die Fördergeldgeber weitergeleitet worden. Warum, sei bislang unklar.

Anfang Januar flatterte dann ein Schreiben des Landesförderinstitutes auf den Tisch der Verwaltung. Wismar soll knapp 1,9 Millionen Euro inklusive Zinsen auf das Treuhandkonto für die Lübsche Burg erstatten.

Ende dieses Jahres aber sind die Maßnahmen für das Areal abgeschlossen. Das Geld ist dafür also nicht mehr nötig. Nach Verhandlungen mit dem Wirtschaftsministerium kann die Stadt die knapp zwei Millionen Euro nun für Maßnahmen in der Altstadt verwenden. Wenn die Bürgerschaft dem zustimmt. Derzeit befassen sich die Ausschüsse damit.

Die Stadt selbst prüft derzeit Schadenersatzansprüche gegen die DSK. Die wollte sich zu einem verwaltungsinternen Prüfvorgang nicht äußern, teilte ein Pressesprecher mit.

Nicole Buchmann

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