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Stadtwerke bauen Erdgasnetz aus

Degtow/Grevesmühlen Stadtwerke bauen Erdgasnetz aus

Anwohner in Degtow können sich anschließen lassen / Und: Am Bahnhof in Grevesmühlen entstehen neue Ladeboxen für Elektroautos

Degtow/Grevesmühlen. Die Stadtwerke Grevesmühlen bauen ihr Erdgasleitungsnetz weiter aus – in erster Linie für die unternehmenseigene Biogasanlage im Degtower Weg in Grevesmühlen, die mit dem Brennstoff beheizt werden soll.

Nebeneffekt für die Bewohner in Degtow: Sie können sich an das Netz anschließen lassen. „Wir müssen durch das Dorf, in den Ziegeleiweg und schließlich in den Degtower Weg“, erläutert Heiner Wilms, Geschäftsführer der Stadtwerke. Im Frühjahr sollen die Baumaßnahmen mit einem bestimmten Bohrverfahren durch den Asphalt beginnen. Einschränkungen im Straßenverkehr wird es kaum geben, verspricht er.

„Im Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.“

Was bedeutet das für die Anwohner in Degtow, im Ziegeleiweg und im Degtower Weg genau, wenn sie sich anschließen lassen? Sie müssten die regulären Anschlussgebühren bei den Stadtwerken zahlen. Die meisten der 34 Haushalte in Degtow und auch in den beiden anderen Straßen haben Flüssiggastanks auf dem Grundstück stehen. Einen großen Vorteil, sich für Erdgas zu entscheiden, benennt Heiner Wilms klar: „Die Tanks wären dann verschwunden.“ Für die Entsorgung müssen die Haushalte aufkommen. Das Anschließen an die Hochdruckleitung erfolgt ohne weitere Probleme. „Es müssten nur Düsen am Heizkessel gewechselt werden“, erläutert Wilms. Auch hinsichtlich der Folgekosten sieht er Vorteile. „Erdgas ist günstiger als Flüssiggas.“ Für Fragen stehen die Mitarbeiter der Stadtwerke zur Verfügung (☎ 03881/78450).

Ladeboxen für Elektroautos

Etwas aufwendiger sind dagegen die Arbeiten für den neuen Wohnkomplex auf dem Gelände des ehemaligen Diamant-Werkes in der Karl-Marx-Straße. Hier kümmern sich die Stadtwerke um die Fernwärmeversorgung. Genutzt wird die vorhandene Leitung von der Malzfabrik bis zum Amtsgericht. Verlegt werden soll bis zum Zweckverband in der Straße. „Hier müssen die Anwohner und Autofahrer mit halbseitigen Sperrungen rechnen“, blickt Heiner Wilms voraus. Ein weiteres Projekt ist die Straßenbeleuchtung in der Südstadt. Zeitnah wird der dritte Bauabschnitt im Tarnowring beendet.

Das Unternehmen ist auch in die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes involviert. Im Zuge der Erneuerung der Stromleitungen werden Ladeboxen für Elektrofahrzeuge installiert. Somit können Autofahrer erstmalig in Grevesmühlen ihr Fahrzeug an einem öffentlichen Platz laden – dann aber kostenpflichtig. Die Ladestationen auf und am Gelände der Stadtwerke im Grünen Weg sind nach wie vor kostenfrei und werden sehr gut genutzt – insbesondere die Schnellladesäule, die im Herbst vergangenen Jahres eingeweiht worden war. Auch am Bahnhof ist eine Schnellladesäule geplant, ebenso in naher Zukunft an Einkaufszentren in der Stadt.

Stadtwerke als Vorzeigemodell

An Veranstaltungen mangelt es auch in diesem Jahr nicht. Die nächstgrößere ist der Tag der Erneuerbaren Energien am 28. April, für die die Stadtwerke bereits seit mehreren Jahren verantwortlich zeichnen. „Zum siebten Mal präsentieren wir Lernorte wie die Biogasanlage in Grevesmühlen, die Windkraftanlagen in Questin und den Wasserlehrpfad in Wotenitz“, erläutert Stadtwerke-Sprecherin Katy Jurkschat und versäumt es nicht zu erwähnen, dass Grevesmühlen diesbezüglich im Land Mecklenburg-Vorpommern als Vorzeigemodell gilt. Etwa 300 Schüler werden jährlich gezählt – von Grundschülern über Realschüler und Gymnasiasten bis hin zu Schülern der Mosaikschule in Grevesmühlen, in der Kinder mit geistigen Behinderungen unterrichtet werden. Sogar aus Proseken und Klütz nutzen Schulen das Angebot.

Ein weiteres Highlight ist die Kulturnacht in Grevesmühlen, die in diesem Jahr am 30. Oktober stattfindet. Seit zwei Jahren wird immer ein Objekt mit Licht in Szene gesetzt – nicht nur für den Tag, es ist eine bleibende Lichtinstallation. So leuchten der „Rufer“ am Markt und die Skulptur der Göttin Hebe am Haus Nummer 5 in der Wismarschen Straße. „Für dieses Jahr suchen wir noch nach einem Objekt“, erklärt Katy Jurkschat und betont, dass die Stadtwerke kein reiner Energieversorger sind. „Wir engagieren uns auch kulturell für die Stadt.“

Auszubildende gesucht

Katy Jurkschat, Pressesprecherin der Stadtwerke, macht darauf aufmerksam, dass das Unternehmen Auszubildende sucht. Ein bis zwei Jugendliche werden als Kauffrau/-mann im Büromanagement ausgebildet.

Bewerbungsschluss ist im März. Jana Franke

OZ

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