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Unternehmer aus Wismar wünschen sich Kurzzeitparken

Wismar Unternehmer aus Wismar wünschen sich Kurzzeitparken

Die Ergebnisse einer Umfrage wurden im Technologie- und Gewerbezentrum vorgestellt.

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Wismar. Die Unternehmen in Nordwestmecklenburg stehen vor großen Herausforderungen. Kopfzerbrechen bereitet vielen Firmenchefs zum Beispiel die Arbeitskräftesicherung. „Momentan gibt es in Wismar 350 Jugendliche bis zu einem Alter von etwa 25 Jahren, die von einer Unterstützung des Sozialamtes leben“, betont Dr. Wieland Kirchner. „Wir müssen überlegen, wie wir es schaffen können, die jungen Leute besser in den Produktionsprozess einzugliedern“, mahnte der Vorsitzende der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft (WWG) während der Regionalkonferenz der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Schwerin.

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Wir müssen über- legen, wie wir es schaffen können, die jungen Leute besser in den Produktions- prozess einzugliedern.“Dr. Wieland Kirchner, WWG

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Laut einer neuen Umfrage der IHK und der Handwerkskammer Schwerin, es äußerten sich mehr als 2000 Unternehmensvertreter in Westmecklenburg, ist den Firmen eine konstruktive Zusammenarbeit mit Ämtern und Gemeinden sehr wichtig. „Die Kommunen sind aufgefordert, für gute Standortbedingungen zu sorgen und Voraussetzungen zu schaffen, die für Investoren für Neuansiedlungen von besonderem Interesse sind“, erklärte Siegbert Eisenach. „Wir müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen vor Ort positiv zu gestalten. Nur wer eine positive Wirtschaftspolitik macht und Einnahmen generiert, kann später auch eine gute Sozialpolitik machen“, meinte der Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin auch im Hinblick auf die Landratswahl in Nordwestmecklenburg am 25. Mai.

„Denn jeder Euro muss vorher erwirtschaftet werden.“

Die Firmenvertreter lobten die Verfügbarkeit von Kindergarten- Plätzen, die gute Verkehrsinfrastruktur und die unternehmensfreundliche Vergabe von öffentlichen Aufträgen. „Zum Beispiel dass größere Aufträge in Teillosen vergeben werden, sodass sich auch kleine Betriebe bewerben können“, wertete Stefanie Scharrenbach von der IHK zu Schwerin die Umfrage im Technologie- und Gewerbezentrum (TGZ) in Wismar aus. „Dagegen sollte auf Unternehmensstandorte besser hingewiesen werden. In Wismar wünscht man sich das Kurzzeitparken in der Innenstadt und schnelleres Internet, das auch im Stadtgebiet nicht überall verfügbar ist“, teilte die Referentin mit.

Laut Siegbert Eisenach besitzt Wismar „erhebliche Potenziale“. Durch die Autobahnen 14 und 20 sowie die Fehmarnbeltquerung werde die Hansestadt zukünftig noch besser erreichbar. „Von der Straßenanbindung an Skandinavien erwarten wir wesentliche Impulse.“

Der amtierende Landrat von Nordwestmecklenburg, Gerhard Rappen (CDU), bezeichnete Wismar als das „natürliche und wirtschaftliche Zentrum der Region“. Die Kreisverwaltung könne, wenn gewünscht, bei der Zusammenarbeit mit umliegenden Kommunen behilflich sein. „Und wenn es nur die Vermittlung ist. Wichtig ist immer der Wunsch des Unternehmers, den die Verwaltung begleiten und den sie unterstützen muss.“ Gute Erfahrungen gebe es mit den Vorbesprechungen bei Großvorhaben. „Der Investor stellt seine Pläne vor, die Verwaltung kann auf bestimmte Sachen rechtzeitig hinweisen“, so Rappen, der im TGZ eine zügige Vertiefung der Fahrrinne im Wismarer Seehafen befürwortete.

 



Norbert Wiaterek

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