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Westhafenmeile bald fit für Wassersporttouristen

Wismar Westhafenmeile bald fit für Wassersporttouristen

Die Übergabe der neuen Wasserwanderrastplätze ist für den 18. April geplant

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Der neue kommunale Liegeplatz im Westhafen nimmt immer mehr Form an. Fachleute der Firma Yachthafenausrüstung aus Röbel arbeiten mit Hochdruck an der Fertigstellung. Inzwischen sind auch die Stromkästen gesetzt. Die Übergabe ist für den 18. April geplant. Fotos (4): Hans-Joachim Zeigert

Wismar. Während die Angler im hinteren Bereich an der Kaikante der neuen Flaniermeile der Westpier weiterhin auf Jagdglück hoffen, wird an anderer Stelle mit Hochdruck an der Fertigstellung der kommunalen Sportbootliegeplätze gearbeitet.

OZ-Bild

Die Übergabe der neuen Wasserwanderrastplätze ist für den 18. April geplant

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Eine Zugangsbrücke mit Podest führt hinab zu einem Hauptsteg. Davon gehen acht Nebenstege als schwimmende Ausleger ab, an denen schon bald Freizeitschiffe festmachen können. Während Mitarbeiter der Firma Yachthafenausrüstung aus Röbel mit weiteren Montagearbeiten an der wasserseitigen Kaikante beschäftigt sind, genehmigt sich deren Chef Lutz Ackermann eine kurze Pause. Grund: eine weitere Baubesprechung direkt an der Basis mit Ulrich Jahr. Der Wismarer Baufachmann und Betreiber des gleichnamigen Ingenieurbüros am Burgwall ist seit Beginn der Rekonstruktionsmaßnahmen im Sommer 2014 von der Hansestadt als Fachmann für die Bauüberwachung des fast zwei Millionen Euro teuren Projektes bestellt.

Begutachtet wird der Montagefortschritt, zu dem auch die Installation von Rollenelementen gehört. Diese sind notwendig, damit der Hauptsteg mit der Betonoberfläche dem aktuellen Pegelstand entsprechend über Führungsprofile an der Kaikante hoch- oder runtergleiten kann. Um die Arbeiten nicht zu behindern und ebenso die Baustelle zu schützen, war eine zeitweilige Einzäunung dieses Bereiches unerlässlich. „Allerdings nur bis zum 18. April“, so die aktuelle Information der beiden Fachleute. Denn am kommenden Montag ist die offizielle Übergabe der Anlage geplant. Bis dahin muss das Team um Lutz Ackermann ordentlich ranklotzen. Dann müssen außerdem die Anschlüsse für Strom und Wasser für die knapp 20 Bootsliegeplätze auf dem Hauptsteg installiert sein.

Pünktlich zum Saisonstart könnten die Besatzungen von Freizeitschiffen dort das neue wassertouristische Angebot mit bequemer Nähe zur Wismarer Altstadt nutzen. Die Basis des Hauptsteges bildet übrigens eine Kombination aus fünf miteinander verbundenen Sektionen sowie ein Quersteg. Das Gewicht von etwa 28 Tonnen pro Element mag da verwunderlich scheinen. Des Rätsels Lösung heißt Styropor im Inneren, welches für ausreichende Schwimmfähigkeit sorgt. Die Fertigung dieser Elemente, so Ackermann, begann allerdings schon viel früher: „Gerade solche Betonstege verlangen eine gewisse Fertigungs- und Aushärtezeit.“ Auch bei der Konstruktion der Zugangsbrücke, die auf dem Hauptsteg aufliegt, musste ein gewichtsmäßiger Kompromiss gefunden werden. „Damit sie den Steg nicht zusätzlich ins Wasser drückt, kam eine Variante aus Leichtmetall zur Anwendung“, erklärt Ulrich Jahr. Installiert wurde dies alles wenig spektakulär und von der Öffentlichkeit kaum bemerkt. Denn die tonnenschweren Segmente gelangten zunächst per Fahrzeug auf das Gelände der Wismarer Werft. Dort hob sie ein Kran ins Wasser. Anschließend erreichten sie schwimmend die neue Kaikante im Westhafen.

Von Hans-Joachim Zeigert

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