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Wismarer Spezialschiffe vor Rügen im Einsatz

Wismar Wismarer Spezialschiffe vor Rügen im Einsatz

Millionen-Auftrag für Opus Marine: Firma übernimmt Crew-Transfer

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Bald vor Rügen im Einsatz: das Arbeitsschiff „Deveron“ des Wismarer Unternehmens Opus Marine. An Bord steht (vorn): Geschäftsführer Bernd Messer. FOTOS (2): KERSTIN SCHRÖDER

Wismar. Heute legt die Crew der „Deveron“ vom Wismarer Hafen ab und macht sich auf den Weg nach Rügen. Von Sassnitz aus sticht das Arbeitsschiff künftig regelmäßig in See, um Techniker zu einer Riesen-Baustelle im Meer zu bringen – zum neuen Offshore-Windpark „Arkona“. Der wird 35 Kilometer nordöstlich von Rügen gebaut – mit insgesamt 60 Anlagen, die eine Leistung von rund 385 Megawatt erzeugen können. Während der Arbeiten übernimmt die Wismarer Firma Opus Marine den Großteil des Crew-Transfers. Das genaue Auftragsvolumen nennt Geschäftsführer Bernd Messer nicht. Nur so viel verrät er: Es handle sich um einige Millionen.

OZ-Bild

Millionen-Auftrag für Opus Marine: Firma übernimmt Crew-Transfer

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35

Kilometer nordöstlich vor Rügen wird der

Offshore-Windpark

„Arkona“ gebaut. Das Projekt ist ein Joint

Venture zwischen dem deutschen Energie-

unternehmen E.ON

und dem norwegischen Energiekonzern Statoil. Bau und Betrieb des Windparks werden von E.ON verantwortet.

Die Arbeiten beginnen in diesem Sommer und dauern bis 2019.

Insgesamt drei Schiffe schickt die Hamburger Firma, die seit 2016 eine Zweigniederlassung in Wismar hat, zu Deutschlands größter Insel. Ab den Sommer werden vor allem „Vivace“ und „Presto“ im Einsatz sein. Die „Deveron“ kümmert sich zusätzlich um eine Windmessanlage. „Der vordere Schiffsbereich ist extra dafür so umgebaut worden, das er am Mast anlegen kann“, sagt Messer. Ein Schutzbereich aus Gummi sorge dafür, dass beim Anlegemanöver weder Schiff noch Mast Schaden nehmen und die Wartungstechniker problemlos umsteigen können. Gefahren werde normalerweise bis zu einer Wellenhöhe von zwei Metern.

Bauherr des Windparks ist das deutsche Energieunternehmen E.on. Bernd Messer freut sich, dass es seiner Firma den Zuschlag gegeben hat: „Unser Ziel ist es, die deutsche Wirtschaft und den Standort Wismar zu stärken.“ Deshalb würden vier seiner insgesamt acht Schiffe unter deutscher Flagge fahren. Zwei haben den Heimathafen Wismar.

„Wir haben uns sehr bemüht, dass das Unternehmen eine Niederlassung in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet“, berichtet Ulf Riedel von Invest in MV, der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Finanzielle Unterstützung habe es dafür nicht gegeben. „Danach wurde von Seiten der Firma auch gar nicht gefragt“, ergänzt Riedel. Wie Bernd Messer habe er vor einigen Jahren eine Niederlassung in Sassnitz gehabt. Doch die Anbindung sei schlecht gewesen. Die Hansestadt Wismar habe die Autobahn direkt vor der Tür. „Man ist schnell in Dänemark und Polen“, erklärt der Geschäftsführer, der auch im Ausland Aufträge hat.

Dass seine Firma nun auch bei diesem großen Offshore-Windpark-Projekt mitwirken kann, freue ihn unheimlich. Auch auf die Verbundenheit zu Mecklenburg-Vorpommern legt Bernhard Messer großen Wert.

Neuerdings ist das Unternehmen Sponsor der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und schlägt so die Brücke zwischen dem Engagement vor Ort und der eigenen Unternehmensidentität. In den Namen der Schiffe „Vivace“, „Presto“ und „Verdi“ spiegelt sich die Leidenschaft zur klassischen Musik wider.

Kerstin Schröder

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