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Wismar Wismar: Max, Nailah und Leni sind die besten Gedichte-Aufsager
Mecklenburg Wismar Wismar: Max, Nailah und Leni sind die besten Gedichte-Aufsager
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16:08 20.03.2019
Leni Raphael, Max Walter und Nailah Makulla (v.l.) überzeugten mit ihren Gedichtvorträgen die Jury. Quelle: Nicole Hollatz
Wismar

Von Aufregung war am Mittwochvormittag im Wismarer Zeughaus nicht viel zu merken. Dabei hatten die Drittklässler gute Gründe, nervös zu sein. 14 Schüler kamen zum Endausscheid des Rezitatorenwettstreites in der Hansestadt Wismar in die Bibliothek. Vorher wurden sie als Favoriten der jeweiligen Klassen in der Evangelischen Grundschule Robert Lansemann, der Freien Schule der AWO, der Seeblick-Grundschule, Rudolf-Tarnow-Schule und Grundschule am Friedenshof ausgewählt. Die Fritz-Reuter-Grundschule machte in diesem Jahr nicht mit.

Nicht zu langsam oder zu schnell sprechen, richtig betonen, den Text sicher können und entsprechend vortragen – was die Kids am Mikrofon und vor den vielen Gästen zu Gehör brachten, war sehr gut! Erst rezitierten sie ein selbst gewähltes Gedicht. 16 bis 20 Zeilen lang, das war die Vorgabe.

Im zweiten Durchlauf bekamen die Mädchen und Jungen dann einen ihnen unbekannten Text, jeder eine Seite aus dem Buch „Einer ist Besonders“ von Britta Teckentrup. Zehn Minuten hatten sie Zeit, sich den Fremdtext durchzulesen und sich so auf das Vorlesen der jeweils acht Zeilen vorzubereiten. Die Gäste wurden in der Zeit musikalisch unterhalten vom Chor der Evangelischen Schule Robert Lansemann.

Die Jury mit Dr. Anja-Franziska Scharsich vom Literaturhaus „Uwe Johnson“ in Klütz, Birgit Buchholz (Kinderbibliothek) und Prof. Dr. Heinz-Herbert Büttner (Bibliotheksverein) hatte es schwer. „Ich bin wie immer begeistert“, kommentierte Heinz-Herbert Büttner, „einige der Kinder könnte man gleich zum ZDF weiter vermitteln!“

Gewonnen haben alle 14 jungen Gedichtefans, sie bekamen Urkunden und Büchergutscheine, die der Bibliotheksverein zur Verfügung gestellt hat. Die drei Besten der Besten sind Max Walter (9) von der Freien Schule in Wendorf sowie Nailah Makulla (9) und Leni Raphael (8) von der Evangelischen Schule Robert Lansemann. Max versetzte mit seinem Vortrag viele Erwachsene in Erstaunen: absolut locker, cool und so perfekt betont, als hätte er die Zeilen selbst geschrieben, rezitierte er das Gedicht „Kopfhaus“ von Martin Auer. Und auch beim Fremdtext blieb er souverän.

„Man kann beim Gedicht ganz frei sein mit der Betonung, damit es nicht so künstlich ist. Man kann halt zeigen, wie man selbst ist“, antwortete der Erstplatzierte auf die Frage, was ihn am Gedichtelesen reizt. „Gedichte lesen macht Spaß, man kann sich in eine andere Rolle rein versetzen“, kommentierte Zweitplatzierte Nailah. Der Rezitatorenwettstreit für die Drittklässler fand in Wismar zum zweiten Mal statt, Anlass ist der heutige Tag der Poesie.

Nicole Hollatz

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