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Wismar: Neues Wohngebiet entsteht am Schwanzenbusch

Wismar Wismar: Neues Wohngebiet entsteht am Schwanzenbusch

55 Häuser sollen errichtet werden / Baustart im Frühjahr 2019 vorgesehen

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So könnte das neue Wohngebiet für Bungalows, Einfamilien- und Doppelhäuser sowie Stadtvillen aussehen.

Quelle: Foto: Timowa

Wismar. In Wendorf, an der Lübschen Burg und am Klußer Damm entstehen neue Wohngebiete. Und das nächste große Wohngebiet ist in Sichtweite. Am Schwanzenbusch – zwischen Poeler Straße und Osttangente – befinden sich die Pläne für Einfamilienhäuser, Stadtvillen und Mehrfamilienhäuser auf der Zielgeraden. Ende Januar soll die Bürgerschaft die öffentliche Auslegung beschließen. Martin Hufmann, Geschäftsführer vom Büro „Stadt- und Regionalplanung“ Wismar, rechnet mit dem abschließenden Satzungsbeschluss im Mai.

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55 Häuser sollen errichtet werden / Baustart im Frühjahr 2019 vorgesehen

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„Das Wohngebiet wird attraktiv: stadtnah, relativ ruhig und die Nähe zur Insel Poel. Das zieht. Martin Hufmann

Büro für Stadt- und Regionalplanung Wismar

Die Timowa GmbH Rostock als größter Eigentümer der Fläche möchte so schnell wie möglich mit der Erschließung beginnen. Nach jetzigem Stand soll es im Herbst losgehen, so gestern Geschäftsführer Bernd Waldstein. Der Bau der Häuser könnte dann im Frühjahr starten. Etwa 50 Häuser sollen auf der Timowa-Fläche errichtet werden. Pro Einzelhaus sind maximal zwei Wohneinheiten zulässig, je Doppelhaushälfte eine Wohnung. Die Grundstückspreise sind nach Unternehmensangaben noch nicht beschlossene Sache. „Ortsüblich“, heißt es.

Vier Häuser mit je acht Wohnungen sowie ein Haus mit vier Wohnungen plant die BauUnion Wismar, die in dem Bereich bereits mehrere Häuser gebaut hat.

Außerdem wird eine Gewerbefläche zwischen Osttangente und der neuen Wohnbebauung hergerichtet. Vier Grundstücke mit je etwa 5000 Quadratmetern sind möglich. Diese vermarktet dann die Stadt. Zwischen Wohnen und Gewerbe ist ein 4,50 Meter hoher „grüner“ Lärmschutzwall vorgesehen.

Für die neuen Wohngrundstücke gibt es zwei Zufahrten von der Poeler Straße aus. Zum einen über die Gartenstraße und weiter über den Kurvenweg und den Langen Weg, zum anderen gelangen Anlieger über die Straße Am Wiesengrund (ehemals Aldi) zum Wohngebiet und auch zu den Gewerbeflächen.

Die Grundstücke für die Einfamilienhäuser sollen eine Größe zwischen 500 und 750 Quadratmeter haben, bei Doppelhäusern je Hälfte mindestens 300 Quadratmeter. Neben diesen Haustypen sind auch Stadtvillen vorgesehen und Bungalows möglich. In den einzelnen Bereichen variieren die Anzahl der Vollgeschosse, die Firsthöhen sowie die Dachneigungen und -formen. Die beiden neuen Mehrfamilienhäuser mit jeweils acht Wohnungen am Kurvenweg, die die BauUnion errichten möchte, können dreigeschossig gebaut werden. Das dritte Mehrfamilienhaus mit vier Wohnungen an der Gartenstraße wird zweigeschossig.

Zu den Besonderheiten zählt, dass zwei Spielplätze mit zusammen rund 8300 Quadratmetern geplant sind. Ein Spielplatz ist vorgesehen im Bereich der Häuser am Bogen, der andere im Außenbereich der vorhandenen Einfamilienhäuser in Richtung Dorstein. Der vorhandene Stellplatz für Wertstoffcontainer an der Gartenstraße soll in Richtung der neuen Kreuzung Am Wiesengrund versetzt werden, die Planer schlagen eine unterirdische Lösung vor.

Heiko Hoffmann

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