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Wismar Dörte Andersson leitet jetzt das Polizeihauptrevier in Wismar
Mecklenburg Wismar Dörte Andersson leitet jetzt das Polizeihauptrevier in Wismar
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17:26 12.02.2019
Gute Laune bei der Amtseinführung: Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat Polizeirätin Dörte Andersson am Dienstag offiziell in ihr neues Amt, Leiterin des Polizeihauptreviers Wismar, eingeführt. Quelle: Michaela Krohn
Wismar

 „Frauen-Power“ ist derzeit das wohl am häufigsten benutzte Wort, das die neue Situation bei der Wismarer Polizei beschreibt. Denn die hat nun eine weibliche Doppelspitze. Nachdem Sybille Hofmann vor knapp zweieinhalb Jahren die Leitung der Polizeiinspektion übernahm, ist Dörte Andersson am Dienstag von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) in ihr neues Amt als Leiterin des Polizeihauptreviers Wismar eingeführt worden.

Revierleiterin: „Trotz Hierarchien verstehe ich uns als Team“

„Ich wurde hier in Wismar sehr offen und herzlich in Empfang genommen. Das kann ich nach den ersten 24 Arbeitstagen schon sagen. Und das liegt nicht an meinem Container-Büro“, sagt die 39-Jährige etwas scherzhaft bei der Amtseinführung, „sondern an dem engagierten Team.“ Das ist es auch, worauf sie bei ihrer Arbeit im neuen Revier Wert legen will: „Trotz Hierarchien verstehe ich uns hier als Team. Ich nehme die neue Aufgabe dankbar an und will die Organisation weiterentwickeln.“

Zur Amtseinführung, die in einem bereits fertiggestellten Teil des Neubaus stattfand, kam so gut wie alles, was in Wismar Rang und Namen hat – Vertreter von Stadt, Landkreis, Zoll, Wasserschutzpolizei, Feuerwehr. Auch Inspektionsleiterin Sybille Hofmann zeigte sich begeistert von ihrer neuen Kollegin, die zuvor Polizeiführerin vom Dienst im Rostocker Präsidium war. Der Ton zwischen beiden ist schon jetzt vertraut, beide duzen sich. „Den Start hat sie gut gemeistert“, betont Sybille Hofmann – wohl wissend, dass es durchaus etwas Besonderes ist, dass zwei Frauen die Wismarer Polizei leiten. Im Bereich des gesamten Präsidiums Rostock, zu dem auch Wismar und Nordwestmecklenburg gehören, ist nur eine weitere Frau Revierleiterin.

Innenminister lobt Lebenslauf und Engagement

Bei der Einführung in ihr neues Amt betonte auch Innenminister Caffier: „Sie leiten nun ein großes Revier und werden immer wieder gefordert sein.“ Er zeigte sich vor allem von der Vita der neuen Revierleiterin beeindruckt: „Sie sind in Güstrow geboren und aufgewachsen, haben sich bewusst für den Dienst in der Region entschieden, auch die Ausbildung an der Fachhochschule in Güstrow gemacht, das Einweisungsjahr in Rostock und waren als Dozentin an der Fachhochschule im Einsatz. Das ist ein sympathischer Lebenslauf.“ Letztendlich gehe es aber nicht nur darum, sondern um die Person. Dörte Andersson sei eine Frau mit festen Überzeugungen, arbeite gewissenhaft und habe das Herz am rechten Fleck. All das habe sie zudem als Alleinerziehende von zwei Kindern geschafft, auch den Schichtdienst habe sie mit guter Planung durchgezogen.

Als man ihr ans Herz gelegt hatte, den Aufstieg im höheren Dienst anzugehen, habe sie auch das in Angriff genommen. Einen größeren Erfolg konnte sie in der Außenstelle des Kriminalkommissariats in Bützow vorweisen. Dort hat sie eine Serie von Transportdiebstählen aufgeklärt. „Sie hat viel auf dem Kasten“, so Caffier.

In Wismar will Dörte Andersson auch, wie ihr Vorgänger Andreas Walus, der nach Rostock ins Präsidium gewechselt ist (die OZ berichtete), Präsenz auf der Straße zeigen. Sie sagt aber auch: „Das geht nur, wenn es die Lage zulässt. Wenn wir viele Einsätze haben, können wir nicht so oft Streife fahren.“

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Michaela Krohn

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