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Wismarer Hochschule lockt Studenten aus aller Welt

Wismar Wismarer Hochschule lockt Studenten aus aller Welt

Am Internationalen Tag rückt das Fremde in den Mittelpunkt — Der Anteil der ausländischen Studierenden in Wismar ist spitze im Landesvergleich

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Mit landestypischen Speisen warben die Austauschstudenten für „ihr“ Land und bei den deutschen Studierenden für ein Semester im Ausland. Fotos (6): Nicole Hollatz

Wismar. Von Wismar in die große Welt oder aus der „großen weiten Welt“ nach Wismar: Gestern lud die Wismarer Hochschule zum „International Day“, einem internationalen Tag gegen Heimweh und für das Fernweh.

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Am Internationalen Tag rückt das Fremde in den Mittelpunkt — Der Anteil der ausländischen Studierenden in Wismar ist spitze im Landesvergleich

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Im Foyer des Hauses 7 auf dem Hochschulcampus tummelten sich junge Menschen aus allen Teilen der Erde. Studierende beispielsweise aus Russland, Norwegen, der Türkei, aus Kroatien, Frankreich und China lockten ihre Kommilitonen mit leckeren Häppchen aus ihrer Heimat und warben für ein Semester im Ausland, so wie sie es gerade in Wismar erleben. „Ich möchte mich bedanken, dass Sie bei uns sind, Sie sind eine Bereicherung für unsere Hochschule“, begrüßte Rektor Prof. Bodo Wiegand-Hoffmeister die ausländischen Studierenden. Er erzählte davon, wie wichtig es sei, gemeinsam zu lernen.

Derzeit sind an der Hochschule 891 junge Ausländer eingeschrieben, die meisten (354) kommen aus dem asiatischen Raum. 315 aus den Ländern Europas, 162 aus Afrika, 55 aus Amerika und fünf aus Australien. Gemessen an der Gesamtanzahl der Studenten ist die Wismarer Hochschule mit 10,18 Prozent Spitzenreiter unter den Hochschulen des Landes.

Und auch die Wismarer zieht es in die weite Welt: In jedem Semester sind es zwischen 80 und 90 Studierende, die für ein halbes oder ein Jahr in einem anderen Land lernen. „Meist Europa, aber auch Namibia oder Neuseeland für Architekten“, weiß Korinna Stubbe vom Internationalen Büro der Hochschule. So wie Jan-Hendrik Höhnk (22). Er studiert Architektur und ist gerade vom Auslandssemester im australischen Sidney zurückgekommen. „Australien ist ein großes Land für Architekten“, sagt er und schwärmt von den Erfahrungen, vom Gelernten und von den Menschen, die er getroffen hat. Viele „Freunde fürs Leben“. „Ich würde jedem so ein Auslandssemester empfehlen“, fasst er zusammen. Er hatte übrigens durch den „International Day“ an der Wismarer Hochschule vom Austauschprogramm erfahren und die Chance erkannt.

„Das Auslandssemester ist gut für meinen Lebenslauf“, weiß Lorraine Grignard. Die 21-Jährige aus Frankreich studiert Management und hat sich zwischen England, Deutschland und Spanien entscheiden müssen — die Wahl fiel auf Wismar, auch weil das Studieren in Deutschland vergleichsweise preiswert ist. „It's great“, es ist großartig. Auch Pia David aus Belgien schwärmt: „I love it!“ Die 21-Jährige studiert hier für ein Semester Schmuckdesign und hat am internationalen Tag mit Architekturstudent Maroš Mitro (21) aus der Slowakei und Grigory Nikulin (26) aus Russland — ein Wirtschaftsrechtsstudent — Musik gemacht. Musik lässt die Grenzen verschwinden, gemeinsames wissenschaftliches Arbeiten und der Blick über den eigenen Tellerrand machen Grenzen überflüssig.

Von Nicole Hollatz

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