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Wismar Wismarer wählen neuen Altstadtbeirat
Mecklenburg Wismar Wismarer wählen neuen Altstadtbeirat
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00:01 14.10.2017
Quartiersmanager Dirk Zinner (v. l.) mit dem neuen Altstadtbeirat: Jaqueline Kirstein, Martin Wilck, Gloria Michaela Meyer, Duncan O'Ceallaigh, Martin Thomas-Reinert, Prof. Michael Rudnik, Anh Khoa Tran und Britta Wiese. Anna Necki fehlt im Bild. Quelle: Foto: Nicole Hollatz
Wismar

Viele Besucher, viele potentielle Kandidaten für den neuen Altstadtbeirat und viele Ideen für soziale Projekte in der Altstadt – das 16. Altstadtforum am Donnerstagabend im Wismarer Zeughaus hatte weit mehr Resonanz als in den Vorjahren. „Wir hatten auch schon Zeiten, wo es ruhiger zuging“, sagte Senator Michael Berkhahn.

Wie kann das Leben in der Altstadt positiver, sozialer gestaltet werden, wie ein besseres Miteinander initiiert werden? Kunst- oder Musikprojekte, Aktionen für die Nachbarschaft oder ein Straßenfest – für gemeinnützige Projekte kann der Altstadtbeirat jedes Jahr 10000 Euro aus dem so genannten Verfügungsfonds ausgeben. Vorausgesetzt, jemand stellt einen Antrag.

Die Mitglieder des Altstadtbeirates als Bürgergremium zur Begleitung des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ entscheiden dann, ob und in welcher Höhe die Ideen gefördert werden. „In diesem Jahr haben wir noch 2000 Euro zur Verfügung“, so Regina Hoppe als ehemaliges Mitglied des Altstadtbeirats. Gewählt wurden Jaqueline Kirstein (Angestellte im öffentlichen Dienst), Anna Necki (Rentnerin, Tangosalon), Gloria Michaela Meyer (Kunsttherapeutin), Duncan O'Ceallaigh (selbständig, seit 14 Jahren Mitglied im Altstadtbeirat), Prof. Michael Rudnik (Hochschulprofessor), Martin Thomas-Reinert (freier Tourismuskaufmann), Anh Khoa Tran ( Schüler und engagierter Musiker), Britta Wiese als Stimme für das Wismarer Kinder- und Jugendparlament und Martin Wilck (Immobilienmakler).

Unter dem Credo „Die Altstadt weiter denken – gemeinsam Segel setzen“ philosophierten die Gäste grüppchenweise und durch Zettelchen angeregt über das Leben in der Altstadt. „Nenne etwas verrücktes, was auf dem Marktplatz passieren kann“, stand beispielsweise als Überschrift auf einem Flipchart. Und die Ideen sprudelten: Liegestühle für alle vor dem Rathaus, Flashmobs, Bürgerfrühstück, Tanzen, Speakers Corner, Kissenschlacht, Gemüse- oder Blumenanbau für alle, Tiefgarage, schwedisches Essen zum Schwedenfest.

Unter der Überschrift „Wismar im Jahr 2050 – welche Schlagzeile steht heute in der OSTSEE-ZEITUNG“ sollten die Gäste kreativ sein und ihre Stadt weiter entwickeln. „Wismar hat die Millionengrenze überschritten“, „Erste Orangenernte im Bürgerpark“ oder „Autofreie Innenstadt ab morgen“ waren beispielsweise Ideen.

„Wir werten das nun aus“, versprach Quartiersmanager Dirk Zinner. Informationen zu Förderungen über den Altstadtbeirat gibt es unter anderem auf www.wismar.de unter dem Suchbegriff Altstadtbeirat.

Nicole Hollatz

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