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Wismars Altstadtspielplätze sind in die Jahre gekommen

Wismar Wismars Altstadtspielplätze sind in die Jahre gekommen

48 öffentliche Spielplätze gibt es in der Hansestadt / Die meisten sind fantasielos, aber sauber

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In die Jahre gekommen und offensichtlich mehr Hundeklo als Spielplatz: der Streifen zwischen beiden Fahrbahnen in der Claus-Jesup-Straße war schon zu DDR-Zeiten ein Spielplatz.

Wismar. „Eine Schaukel und eine Rutsche, das ist nicht viel“, kommentiert Nicole Gottwald. Mit ihrer Nichte sitzt die Wismarerin auf dem Spielplatz in der Böttcherstraße.

OZ-Bild

48 öffentliche Spielplätze gibt es in der Hansestadt / Die meisten sind fantasielos, aber sauber

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In einer Häuserlücke liegt der Platz, ist eingezäunt von allen Seiten. Der Zaun soll Hunde abhalten und Kinder vor den vorbeifahrenden Autos schützen. Der Platz ist sauber, bietet aber einen trostlosen Anblick mit Minirutsche, zwei Federwippern und der einen Schaukel.

„Wenn ein Kind schaukelt, muss das andere warten“, weiß Nicole Gottwald. Ob und wie auf dem „Kletterelement“ überhaupt geklettert werden kann, sei dahingestellt. „Aber der Platz ist gepflegt, hier sind keine Hunde“, weiß die Tante. Anders in der Claus-Jesup-Straße. Gerade als die OZ-Reporterin sich den Platz anschauen will, kommt eine junge Hundehalterin vorbei. Der angeleinte Fiffi hebt am Sandkasten das Bein. Die Hundehalterin toleriert das.

Kein Wunder, dass viele Eltern über die Wismarer Spielplätze schimpfen. Der Anblick in der Claus-Jesup-Straße ist auch ohne Hund trostlos. Eine Wippe, ein Federschwinger, ein Karussell und der besagte Sandkasten warten auf dem Streifen zwischen den beiden Fahrbahnen auf Kinder. Alles sichtlich in die Jahre gekommen. In den Büschen liegen Hundekotbeutel. Einige der Steine der Mauer aus DDR-Zeiten liegen umher, andere sind locker. Ob dort noch Kinder spielen? Ob der Ort aus heutiger Sicht sinnvoll gewählt ist?

Aber nicht weit entfernt ist der Spielplatz in der Neustadt. Eingezäunt und (hoffentlich) ohne sich erleichternde Hunde. Dafür mit einer neuen Rutsche und Klettermöglichkeiten für die Kleinsten. Im Sommer knallt die Sonne extrem in die Baulücke, jetzt ist es dort angenehm. Viele Mütter mit Krabbelkindern treffen sich dort im Sandkasten.

Für größere Kinder geeignet ist der Spielplatz an der Nikolaikirche. Viele Möglichkeiten zum Klettern und Balancieren. Der Platz wirkt sauber und ordentlich, auch wenn die Geräte nicht mehr die jüngsten sind.

Vergessen wirkt der Platz an der Schatterau. Wie alt die Sandkästen da wohl sein mögen? Im kleinen Holzhäuschen könnten Kinder Verkaufsladen spielen. Die Farbe am Karussell ist längst verblichen.

Noch ganz neu und sehr fantasievoll wirkt der Spielplatz an der Stadtmauer hinter der Goetheschule — im „Gemüsegarten“ können die Kleinsten auf hölzerne Möhren klettern. Größere müssen, um zur Rutsche zu kommen, durch einen Hindernisparcours klettern. „Der Spielplatz ist schön“, erzählt Mama Elke Stüve. Sie wohnt eigentlich am Friedenshof. „Dort gibt es keine schönen Spielplätze bei uns, alles voller Scherben oder ein Treffpunkt für die Alkoholiker!“ Deswegen kommt sie mit Sohnemann Carsten oft zum Spielen in die Altstadt. Ihr Tipp ist aber der Spielplatz in der Dr.-Unruh-Straße.

Kinder können aber auch auf dem Reuterspielplatz, an der Schatterau, im Lindengarten, im St.-Nikolai-Kirchhof, in der Claus-Jesup-Straße, in der Neustadt und in der Böttcherstraße auf öffentlichen Spielplätzen ihren Spaß haben.

Von Nicole Hollatz

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