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Wismar Wismars Sportler sind Botschafter für die Hansestadt
Mecklenburg Wismar Wismars Sportler sind Botschafter für die Hansestadt
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05:26 22.03.2013

Der StadtSportBund (SSB) Wismar ehrte gestern Abend im Wismarer Rathaus 74 Sportlerinnen und Sportler und ihre Trainer. Die Aktiven aus Vereinen der Hansestadt hatten im vergangenen Jahr für Wismar Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften, deutschen sowie Landesmeisterschaften geholt. Diese sportlichen Leistungen würdigte Sönke Hagel (45). „Sie sind wahre Botschafter für die Hansestadt Wismar und unsere Region. Ohne die ehrenamtliche Arbeit der Trainer und Funktionäre wären diese Erfolge nicht möglich gewesen“, sagte der Präsident des Kreissportbundes Nordwestmecklenburg. Die 20. Sportlerehrung fand wieder im Bürgerschaftssaal statt.

Sönke Hagel zählte für das vergangene Jahr 49 Landes-, zwölf norddeutsche und einen deutschen Meister sowie dreimal die Plätze zwei oder drei bei deutschen Meisterschaften. Drei Sportlerinnen und Sportler waren bei Europameisterschaften dabei: die PSV-Boxerin Elisabeth Wohlgemuth (17), der Yachtclub-Segler Matthias Rummel, der gestern 16 Jahre alt wurde, sowie Günter Hoffmann. Der TSG-Radsportler hatte sich im Alter von 72 Jahren die Titel Vize-Welt- und Vize-Europameister erkämpft. Außerdem nahmen noch Chris Bauermeister (Segeln), Nele Basler und Hannes Schenk (beide TSG- Akrobaten) an Weltmeisterschaften teil.

Für die erfolgreichen Aktiven gab es von Vertretern der Stadt, darunter Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) und Bürgerschaftspräsident Gerd Zielenkiewitz (Für-Wismar-Fraktion), vom Sparkassenvorstand Manuel Krastel und von SSB-Vorstandsmitgliedern als Anerkennung Sporttaschen mit den Logos des SSB und des Kreissportbundes. Viele Aktive nahmen ihre Preise persönlich in Empfang.

„Tag für Tag und Woche für Woche zu trainieren kostet manchmal richtig Überwindung“, zollte Sönke Hagel den Sportlern Respekt. „Hier wurden Talent und auch ein starker Charakter bewiesen.“ Erfolg hänge von einer Vielzahl von Komponenten ab: Talent, Disziplin, Ehrgeiz, Zielstrebigkeit. Für viele sei es wichtig, beim Sport Leistungsgrenzen auszuloten. „Freude über eigene Stärken, aber auch das Eingestehen von Schwächen gehört zu einer reifen Persönlichkeit“, meinte Hagel. Einen besonderen Dank richtete der Kreissportbund-Präsident an die Trainer, „die auch viele Stunden ihrer Freizeit opfern“, sowie an die Eltern und Großeltern, „die ihre Kinder zu den Wettkämpfen begleiten und häufig auf eigene Kosten fahren“.

Im Rathaus zeigten Kämpfer des Vereins Shotokan Karate Okba Ausschnitte aus ihren Übungsprogrammen. Linde (8) und Thorge Heineke (10) aus Kalsow, aber auch Binh Pham Duc, Boris Linevych, Hermann Veselov, Paul Lichtwark, Alex Karapetjan und Hoang Nguyen Nhu, die von Edgar Karapetjan und Salah Kebbach trainiert werden, ernteten viel Applaus.

In den vergangenen 20 Jahren konnten die Hanseaten auf viele Erfolge zurückblicken: 1043 Siege bei Landes- und 132 Siege bei Norddeutschen Meisterschaften sowie 234 erste bis dritte Plätze bei Deutschen Meisterschaften. 127 Sportlerinnen und Sportler waren bei Europa- und Weltmeisterschaften dabei, viele kamen auch aufs Treppchen.

Norbert Wiaterek

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