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Zehntausende Gäste an den Kaikanten

Wismar Zehntausende Gäste an den Kaikanten

Vier Tage Volksfeststimmung beim 25. Wismarer Hafenfest / Die Kombination macht’s: maritimes Flair, rasante Fahrgeschäfte und spektakuläres Feuerwerk

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Menschenmassen zog es am Sonnabend in den Alten Hafen. Am Abend herrschte Volksfeststimmung – auch vor dem „Breakdancer“ mit seinen rasanten Fahrten und den anderen Fahrgeschäften.

Wismar. Open Ship, laute Musik, Rummel, Feuerwerk und Volksfeststimmung mit maritimen Touch – das kennzeichnete in Schlagworten die 25. Wismarer Hafentage. Am Wochenende lockten sie Tausende von Besuchern in den Alten Hafen. Die kamen durchaus auch von weiter her. So wie Jan Foks (67). Er kommt aus Hannover und macht mit seiner Frau jedes Jahr extra so den Urlaub auf Poel, dass sie zum Hafentagswochenende hier sind. Jan Foks schwärmte davon, dass die Menschen hier sehr freundlich sind und er genoss das maritime Flair. Auf dem Feuerschiff „Fehmarnbelt“

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Vier Tage Volksfeststimmung beim 25. Wismarer Hafenfest / Die Kombination macht’s: maritimes Flair, rasante Fahrgeschäfte und spektakuläres Feuerwerk

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aus Lübeck schrieb er eine Ansichtskarte – mit original Bordstempel!

Und die Hafentage können sehr spannend sein, wenn man gezielt das Maritime sucht. Zum Beispiel luden die Jungs der hundertjährigen Brigg „Eye of the Wind“ Besucher zum Open Ship, halfen freundlich beim kleinen Sprung von Kaikante zum Schiffsdeck und erklärten alles. Der leuchtend grüne Großsegler „Alexander von Humboldt II“ sorgte bei dem ein oder anderen Gast vielleicht für spontanen Bierdurst – der Vorgänger war aus der Werbung bekannt. Aber die am Kreuzfahrtterminal liegende Bark war nicht für Besucher zugänglich, bot allerdings mit ihren 65 Meter Gesamtlänge auch von Land aus einen imposanten Anblick.

Besonders, als zwei junge Mädels entsprechend gesichert in ziemlicher Höhe im Bugnetz des Schiffes hantierten.

Noch sportlicher ging es bei den Männern und Frauen zu, die am Drachenbootrennen teilnahmen. Die Trommeln waren weithin zu hören, die Menschen blieben an den Kaikanten stehen und feuerten die Sportler an. Dabei traten keine Profis gegeneinander an, sondern Firmenteams. Sieben der zwölf Mannschaften waren Firmenteams aus Wismar. Und die hatten sich einiges einfallen lassen, um aufzufallen.

Beispielsweise traten die Schottel-Mitarbeiter im stylischen Schottenrock an – und manche Frau hätte sich etwas mehr Wind gewünscht, um das „Darunter“ ein für alle Mal zu klären!

Die 200-Meter-Rennen waren spannend, die Paddler im Anschluss pitschnass. Gewonnen hat die pure Muskelkraft vom Team „Firma Pick Bau“. Jan Krause als Organisator war überrascht über den Erfolg der Neulinge nach nur sechs Mal Training bei ihm. „Die haben die erfahrenen Firmenteams geschlagen!“, lobte er. Sie bekamen erstmals den von Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack gestifteten Wismarer Firmenpokal. Bundestagsmitglied Frank Junge (beide SPD) sponserte den Trostpreis: eine Riesenflasche Sekt. Und übergab sie mit tröstenden Worten an die ehemaligen Kollegen aus der Stadtverwaltung.

Ihnen hatte auch ihr toller Teamname „Aktenschlepper“ nichts genützt. Vielleicht eine Folge der Digitalisierung? „Wir haben immerhin den besten letzten Platz, den es gab“, nahm es Micha Glockemann als Mitpaddler mit Humor.

Genauso nass wie die Drachenbootfahrer wurde Alexander Richter. Der Siebenjährige nutzte die Rutsche vom Wismarer Waterkant-Team. Die Waterkant-Agentur, ehemals Wismar09, aus jungen Wismarern organisieren gemeinsam mit einigen Profis seit Jahren Veranstaltungen für die Jugend.

Sabrina Fleischmann aus Wismar und ihr Sohn Dean (2) hatten mehr Spaß am Rummel mit seinen Fahrgeschäften. Ein Wermutstropfen: „Bei den Kinderfahrgeschäften ist alles viel teurer als im vorigen Jahr.“

Gestern brachten die „Jumpcrew“ aus Wismar mit ihren Tänzen und „Lui & Fiete“ mit allerlei Küstenspaß die Besucher noch einmal in Stimmung.

Nicole Hollatz

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