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Zierower Feuerwehr will auch in Zukunft eigenständig bleiben

Zierow Zierower Feuerwehr will auch in Zukunft eigenständig bleiben

Kameraden mussten im vergangenen Jahr zu drei Einsätzen ausrücken. Mehr Platz für Brandschützer gefordert.

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Ralf Riebschläger (l.), Wehrführer von Zierow, und sein Stellvertreter Sebastian Schümer (r.) mit Amtswehrführer Dirk Staudte.

Quelle: nw

Zierow. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Zierow sind besorgt. Denn es gibt das Gerücht, dass die Wehren Zierow und Hohenkirchen zusammengelegt werden sollen. „Dies ist mir neu. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in naher Zukunft passiert. Vielleicht dann, wenn wir hier an Krückstöcken hinausgehen. Momentan ist nichts dergleichen geplant“, beruhigte Dirk Staudte die Zierower Blauröcke. „Da wo es läuft, wird man sich hüten, Feuerwehren dicht zu machen“, erklärte der Amtswehrführer am Sonnabend während der Jahreshauptversammlung.

Allerdings betonte Staudte, dass es immer schwerer werde, die Einsatzbereitschaft von Gemeindewehren tagsüber zu gewährleisten. „Wir haben viele Pendler, die auswärts zur Arbeit fahren.“ Im Amt Klützer Winkel werde deshalb ein Ausrückeplan erstellt, damit am Tage bei Bedarf mehrere Wehren parallel alarmiert werden können. Dirk Staudte: „Wir wollen es so regeln, dass es für alle Feuerwehren passt.“

In Zierow gibt es derzeit 20 Brandschützer. „Wir stoßen zumindest platzmäßig schon lange an unsere Grenzen“, betonte Wehrführer Ralf Riebschläger nicht zum ersten Mal. „Einer Prüfung der Feuerwehrunfallkasse sehe ich mit großer Sorge entgegen. Hier bitte ich den Bürgermeister, in naher Zukunft einen Termin mit den Verantwortlichen zu organisieren, um dieses Problem zu beheben“, sagte der Oberbrandmeister. Weiter betonte der 52-Jährige: „Der Ausbildungsstand in unserer Wehr, die 2017 einhundert Jahre alt wird, ist so gut wie noch nie.“ Im vergangenen Jahr habe es drei Einsätze — Brand und Hilfeleistungen — gegeben. Außerdem unterstützte die Wehr mehrere Veranstaltungen in Zierow. Zum Feuerwehrverein gehören derzeit 28 Mitglieder.

Nicht nur Ralf Riebschläger lobte die Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft. Ein Dank gab es am Sonnabend auch von Bürgermeister Franz-Josef Boge (Einzelbewerber). „Unsere Feuerwehr macht viel, auch im sozialen Bereich. Deshalb wächst die Akzeptanz immer weiter.“ Bei Einsätzen können, so Boge, die Blauröcke auch das Gemeindefahrzeug mit sechs Plätzen nutzen. „Für eine Grundreform der Zierower Feuerwehr sehe ich keinen Bedarf“, stellte der Bürgermeister fest.

Norbert Wiaterek

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