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Wismar Zwei-Kilometer-Straße von Lübow nach Greese wird saniert
Mecklenburg Wismar Zwei-Kilometer-Straße von Lübow nach Greese wird saniert
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04:20 12.07.2013
Ein Warnschild (r.) weist auf den schlechten Zustand der Fahrbahn hin. Deshalb wird der 2,2 Kilometer lange Straßenabschnitt von Lübow nach Greese saniert. Die Fahrbahn wird ausgeglichen und bekommt eine neue Asphaltschicht. Das bedeutet Vollsperrung ab Montag. Fotos (5): Ina Schwarz

Wegen Straßenbauarbeiten zwischen Lübow und Greese wird die Landesstraße 103 in diesem Abschnitt ab kommendem Montag bis 28. Juli für den gesamten Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

In einer Einwohnerversammlung wurden die Bewohner von Greese und Levetzow über das Vorhaben informiert. „Die Vorbereitung war unkompliziert“, so Torsten Lange vom Straßenbauamt in Schwerin. „Alle Betroffenen — ob Busbetriebe, Ämter oder Bauunternehmer — haben konstruktiv zusammengearbeitet.“ „Wenn das Wetter mitspielt, sind wir in zwei Wochen mit der Instandsetzung der Straße durch“, so Bauleiter Lutz Martens. Seine Leute werden ab Dienstag zunächst fünf Zentimeter von der alten Straße runterfräsen. „Wir sind froh über die Vollsperrung“, so der Fachmann. „Die Fahrbahn ist nur etwa sechs Meter breit, wenn dann die Maschine mittig draufsteht und noch Bauarbeiter daneben, wird es eng.“

Etwa 2,2 Kilometer Straße werden komplett saniert. „Es ist eine Erneuerung, kein Ausbau“, so Eckhard Rohde, Leitender Verwaltungsbeamter. Damit erledigten sich Anfragen von Anwohnern nach neuen Radwegen oder Verbreiterung von Gehwegen. Diesbezüglich ist nichts geplant. Ab dem 22. Juli wird der Straßenabschnitt neu asphaltiert, zunächst mit einer fünf Zentimeter dicken Binderschicht, die einen Profilausgleich garantiert. Dann kommt die neue vier Zentimeter dicke Asphaltdecke drauf. „Wir werden Behinderungen für die Anwohner so gering wie möglich halten“, verspricht Lutz Martens.

„Doch vernünftig arbeiten müssen wir. Die Asphaltschicht muss mindestens 24 Stunden auskühlen. Das wird sicher die kritische Phase.“

„Kurz und schmerzlos“, nannten viele Anwohner den Sanierungsprozess. „Alles zumutbar“, so Karola Behring. Als viel belastender empfinden viele Dorfbewohner die Schwerlasttransporte, die noch immer durch ihre Dörfer fahren, um beispielsweise ins Gewerbegebiet Kritzow oder zum Wismarer Haffeld zu kommen. „Bei mir wackelt nachts oft das ganze Haus“, so Irmtraut Glanden aus Greese.

Die Umleitung für die Zeit der Bauarbeiten verläuft von Lübow über die L 102 nach Jesendorf, weiter über die L 101 nach Büschow, von Büschow zur B 192 über Zurow auf die K 31 bis zum Abzweig der L 103 nach Greese und umgekehrt.

Ina Schwarz

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