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Wismar Zwei Minister auf Sommertour in Wismar
Mecklenburg Wismar Zwei Minister auf Sommertour in Wismar
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06:00 26.07.2018
Androš Schakau, Leiter der Medienwerkstatt Wismar, zeigt Sozialministerin Stefanie Drese und ihrem belgischen Kollegen Antonios Antoniadis, wie eine Virtual-Reality-Brille funktioniert. Quelle: Michaela Krohn
Wismar

Eine Ministerin auf Sommertour – und das bei mehr als 30 Grad im Schatten: Stefanie Drese (SPD) hat am Mittwoch das Filmbüro Mecklenburg-Vorpommern und das städtische Pflegeheim am Friedenshof in Wismar besucht. Begleitet wurde sie von SPD-Landtagsabgeordneten und Wismarer Stadtpräsidenten, Tilo Gundlack, und vom Minister für Familie, Gesundheit und Soziales der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, Antonios Antoniadis.

Im Filmbüro in Wismar war dabei für beide Minister das 2018 angelaufene Projekt „Medien-Campus 2.0“ von besonderem Interesse. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen wird hier zu den Themen Medienkompetenz und Mediensicherheit gearbeitet.

Androš Schakau, Leiter der Medienwerkstatt, führte beide Minister durch die doch verlassenen Räume – in den Sommerferien gibt es für die Kinder und Jugendlichen keine Kurse. Immerhin war so Gelegenheit für Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin, sich eine der Möglichkeiten in der Medienwerkstatt genauer anzuschauen: die sogenannte Virtual Reality. Drese war zwar zunächst skeptisch, was die riesige Brille, mit ihr machen würde, durch die sie in eine computeranimierte Unterwasser-Welt schauen konnte, zeigte sich dann aber doch beeindruckt von den technischen Möglichkeiten, mit denen Kinder und Jugendliche in der Medienwerkstatt spielen und lernen können. „Die Faszination ist da“, betont Medienwerkstatt-Leiter Androš Schakau. Wenn sie nicht an diesen Ort – kontrolliert – genutzt wird, holen sie sich die Kinder „draußen“ auf anderen Wegen.

Weitere Stationen im im Filmbüro MV waren unter anderem der Filmgarten, der Kinosaal und das dunkle, kühle Filmarchiv im Keller des Hauses. Einen Film aus den 1930er-Jahren hat Archivar Karl-Heinz Steinbruch den Gästen auf einem alten Projektor vorgeführt. Etwas Besonderes – denn der wird nur noch in Ausnahmefällen angeschmissen.

Auch Antonios Antoniadis zeigte sich von der Filmwerkstatt beeindruckt: „Das geht hier weit über die medienpädagogische Arbeit hinaus.“ Antoniadis ist seit 2014 als Minister der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, zuständig für die Bereiche Familie, Gesundheit und Soziales.

„Mir ist es sehr wichtig, direkt mit den Menschen in Kontakt zu treten und mich vor Ort über Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Projekte aus den Bereichen Soziales, Familie, Integration und Pflege zu informieren“, verdeutlichte zudem Ministerin Drese das Anliegen ihrer Sommertour durch die Landkreise und kreisfreien Städte. Und: Bevor die Förderphasen schon im Laufen sind, aus denen Geld für Projekte wie den Medien-Campus gewonnen werden kann, schaue sie sich gern vor Ort um.Zuvor waren Drese und Antoniadis am Mittwoch bereits in Boltenhagen im Evangelischen Familienferiendorf der Diakonie. Am Donnerstag setzen Drese und Antoniadis ihre Sommertour in Schwerin fort.

Michaela Krohn

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