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Wismar Zwei Sporthallen werden saniert
Mecklenburg Wismar Zwei Sporthallen werden saniert
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06:03 29.08.2018
Die Arbeiten an der Mehrzweckhalle in der Bürgermeister-Haupt-Straße beginnen voraussichtlich im ersten Quartal 2019. Training, Wettkämpfe und Veranstaltungen sind dann mehrere Monate nicht möglich. Quelle: Heiko Hoffmann
Wismar

Beide Millionen-Vorhaben werden von der Verwaltung vorbereitet. Die große Frage wird sein: Mit welchen Einschnitten müssen Sportler rechnen? Erklärtes Ziel der Stadt ist bisher, dass beide Hallen nicht parallel saniert werden. Bleibt es dabei? „Grundsätzlich ist das so vorgesehen“, sagt Marco Trunk, Sprecher der Stadtverwaltung.Ganz sicher ist das aber nicht. Denn die Zeitpläne stehen noch nicht fest.

So oder so: Klaus-Dieter Soldat, Geschäftsführer der TSG Wismar, sagt: „Es wird ein hoher Aufwand werden, um den Trainings- und Spielbetrieb organisatorisch abzusichern.“ Allein bei der TSG sind die Abteilungen Handball, Akrobatik und Turnen betroffen.

Mehrzweckhalle macht den Anfang

Den Anfang soll die Sport- und Mehrzweckhalle machen. Baubeginn soll(te) im ersten Quartal 2019 sein, die Fertigstellung im zweiten Quartal 2020. Das kann sich verschieben. Trunk: „Nach dem Stand der laufenden Planungen kann keine konkrete Aussage zum tatsächlichen Baubeginn gemacht werden. Es wird immer noch an einer Aktualisierung des Bauzeitenplanes gearbeitet. Mit Verzögerungen ist laut Planungsbüro zu rechnen.“

TSG plant mit Dorf Mecklenburg und Neukloster

Die Vereine gehen derzeit nach einer Information der Stadt von einer Hallensperrzeit ab Februar 2019 aus. Christian Lander, sportlicher Leiter Handball bei der TSG, hat vorsorglich drei Heimspiele der 1. Frauen und vier Heimspiele der 1. Männer in die Hallen in Dorf Mecklenburg und Neukloster umverlegt. Lander: „Die Zeit, in der die Hallen saniert werden, wird hart. Beim Training werden alle zusammenrücken müssen.“

Finanziell kommen zusätzliche Ausgaben und Umsatzrückgänge auf den Verein zu. Eine erhoffte Teilsperrung wird es wohl nicht geben.

Drei Millionen Euro

Drei Millionen Euro werden in der Mehrzweckhalle verbaut. Das Geld fließt fast ausschließlich in die brandschutztechnische Sanierung. 2,7 Millionen Euro kommen vom Bund, 300000 Euro von der Stadt.

„Der geplante Bauablauf erfordert eine Gesamtsperrung der Halle. Mit Einschränkungen bei der Durchführung von Veranstaltungen muss gerechnet werden“, sagt der Stadtsprecher Marco Trunk.

Ausweichmöglichkeiten in anderen Turnhallen werden geprüft. Trunk: „Um Unterstützung bitten wir auch andere Träger von Sporteinrichtungen in und um Wismar, unter anderem den Landkreis, wenn Sportvereine oder auch andere Veranstalter dort anfragen. Für einzelne Veranstaltungen kann das Theater Wismar genutzt werden, zum Beispiel für Jugendweihen.“

Die Elektro-, teilweise Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsinstallation stammt noch aus dem Erbauungsjahr von 1970 und entspricht nicht mehr den heute geltenden Vorschriften.

Eingeschränkte Besucherzahl

Im Jahr 2011 wurde ein Brandschutzkonzept für die Halle erstellt. Dies besagt, dass Veranstaltungen nur mit eingeschränkter Besucherzahl durchgeführt werden können.Laut Brandschutzkonzept stehen nach der Sanierung 1170 Tribünen- und 1278 Parkettsitzplätze zur Verfügung. Die Sanierung der restlichen Bausubstanz samt Ausstattung wird noch von der Stadt geprüft.

4,2 Millionen für alte Brecht-Sporthalle

Die alte Brecht-Sporthalle am Friedenshof wird für etwa 4,2 Millionen Euro saniert. Die Stadt will sich bei einem Bundesförderprogramm bewerben. Im besten Fall muss Wismar 10 Prozent (423 000 Euro) beisteuern.

Baubeginn und Fertigstellung sollten ursprünglich 2019 erfolgen. Das ist so gut wie vom Tisch. Marco Trunk: „Die Sanierung dieser Halle erfolgt voraussichtlich erst nach Fertigstellung der Sport- und Mehrzweckhalle.“

Zuschauertribüne vorgesehen

Die Halle, die sich seit Jahren in einem völlig desolaten Zustand befindet, wird eine Tribüne bekommen, die 199 Zuschauern Platz bieten soll. Die Pläne dafür gab es schon vor fast zehn Jahren. Doch damals setzte die Stadt andere Prioritäten. Sportler in Wismar fordern schon seit vielen Jahren eine zweite Halle neben der großen Sporthalle, die Zuschauern auf einer kleineren Tribüne Platz bietet.

Allerdings läuft der Stadt die Zeit davon. Noch in diesem Jahr soll Baubeginn für die neue Grundschule an der Bürgermeister-Haupt-Straße sein. Die terminlichen Absprachen laufen noch. Die alte Brechthalle soll für den Sportunterricht der Grundschüler genutzt werden.

Hoffmann Heiko

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