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Bauen und Wohnen Spartipps für den Winter: So heizt man kostenbewusst
Mehr Bauen und Wohnen Spartipps für den Winter: So heizt man kostenbewusst
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04:22 16.10.2017
Es muss nicht die Höchststufe der Heizung sein: Eine angenehme Raumtemperatur für Küche und Wohnzimmer ist 20 Grad. Quelle: Christin Klose/dpa-Tmn
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Berlin/Frankfurt

Den meisten Menschen ist der Komfort und das Wohlfühlgefühl ihr Geld wert: Sie drehen die Heizung an kalten Herbst- und Wintertagen voll auf, statt die dicksten Socken und wärmende Pullis sogar im Bett zu tragen.

Dabei lässt sich so mancher Euro Heizkosten einfach, ohne Aufwand und vor allem ohne Komfortverlust einsparen - wenn man diese einfachen Heiztipps umsetzt:

- TEMPERATUR SENKEN: Frostbeulen haben natürlich eine höhere Wohlfühltemperatur. Aber Experten wie zum Beispiel die Hessische Energiespar-Aktion empfehlen folgende Temperaturen in den Wohnräumen: In Küche und Wohnzimmer 20 Grad, im Badezimmer 21 Grad und im Schlafzimmer 14 bis 16 Grad. Das eine Grad hin oder her kann tatsächlich bares Geld wert sein: Wer seine persönliche Einstellung schon um ein Grad senkt, kann sechs Prozent Energie einsparen.

Umweltbundesamt
Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger

- HEIZKÖRPER FREIHALTEN: Die Luft am Heizkörper muss im Raum zirkulieren können, nur dann kann sich die Wärme auch verteilen. Darauf weist das Umweltbundesamt hin. Daher zum Beginn der Heizperiode am besten prüfen, ob Möbel, Vorhänge oder sonstige Wohnaccessoires diese verdecken.

- STOßLÜFTEN: Es leuchtet ein: Ist das Fenster offen bei zugleich geöffneter Heizung, entweicht wertvolle Wärme ins Freie. Doch wie lüftet man richtig, damit die Luft im Raum frisch ist und zugleich so wenig wie möglich Wärme entweicht? Am besten klappt das mit dem Stoßlüften mehrmals am Tag bei ausgeschalteter Heizung, erklärt die Hessische Energiespar-Aktion. Die Luft - und mit ihr Feuchtigkeit und Gerüche - entweicht dabei vollständig innerhalb von fünf bis zehn Minuten durch das Öffnen von gegenüberliegenden Fenstern und Türen, so dass Durchzug entsteht.

Wenn man hingegen durch gekippte Fenster lüftet, dauert der Luftaustausch nicht nur länger, sondern die Wärme der Heizkörper wird in dieser Zeit auch nicht im Raum zirkulieren und stattdessen direkt zum Fenster entweichen. Zugleich kühlen beim langen Lüften die Wände und Fensterlaibungen aus - ihr Erwärmen frisst zusätzliche Heizenergie und wertvolle Euros.

- TÜREN SCHLIEßEN: Die Idee klingt gut: Ist es in einem Raum zu warm, einfach die Tür zum kalten Nebenraum öffnen und diesen so mit beheizen statt die wertvolle Energie wegzulüften. Doch Experten raten davon ab, denn das kann wirklich hohe Folgekosten bedeuten. Die warme Luft transportiert auch Feuchtigkeit in das kühlere Zimmer, wo diese an den kalten Wänden kondensieren. Der Putz durchfeuchtet, Schimmelbildung ist möglich.

dpa/tmn

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