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Thomas Beyer (SPD): Wismars Bürgermeister im Amt bestätigt

Wismar Thomas Beyer (SPD): Wismars Bürgermeister im Amt bestätigt

Die Wismarer haben gewählt. Der bisherige Amtsinhaber wird die Geschicke der Stadt auch die kommenden acht Jahre leiten.

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge gratuliert Thomas Beyer zur Wiederwahl.

Quelle: Hoffmann Heiko

Wismar. Thomas Beyer (SPD) siegte schon im ersten Wahlgang mit über 56 Prozent der Stimmen gegen drei Mitbewerber.Das Rathaus von Wismar bleibt in SPD-Hand. Amtsinhaber Thomas Beyer gewann gestern die Bürgermeisterwahl mit 56,3 Prozent Prozent.

DCX-Bild

Die Wismarer haben gewählt. Der bisherige Amtsinhaber wird die Geschicke der Stadt auch die kommenden acht Jahre leiten.

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Beyer, der am Sonnabend seinen 58. Geburtstag gefeiert hat, setzte sich gegen drei Konkurrenten durch. Hans-Martin Helbig (34, FDP, unterstützt von CDU, Grüne und Für-Wismar-Forum) kam mit 30,1 Prozent auf Platz zwei. Horst Krumpen (51, Die Linke) erreichte 7,9 Prozent, Angelo Tewes (AfD) 5,8 Prozent. Entsprechend glücklich zeigte sich Beyer: „Ich bin erleichtert, dass es keinen zweiten Wahlgang gibt und ich meine Arbeit fortsetzen kann.“ Im Vorfeld der Wahl hatten nicht wenige mit einer Stichwahl gerechnet. „Ich hatte gehofft, dass es klappen könnte“, meinte Beyer, der in den Stunden vor der Wahl ein Sinfoniekonzert besucht hatte und joggen war.

Hans-Martin Helbig verpasst Wachablösung

Tief enttäuscht ist das Lager um Hans-Martin Helbig. Die Wachablösung war das große Ziel. „Ich bin fest davon ausgegangen, in die Stichwahl zu kommen.“ Auch Herausforderer Horst Krumpen von den Linken hatte sich mehr ausgerechnet. „Wir sind auf dem dritten Platz gelandet – hinter einem zusammengewürfelten Bündnis, das politisch-inhaltlich in der Bürgerschaft nichts verbindet“, sagte der 51-Jährige mit Blick auf die Helbig-Fraktion.AfD-Kandidat Angelo Tewes räumte ein, dass sein Ergebnis „nicht hitverdächtig“ war. Doch: „Der Bürger hat sich so entschieden.“ Die Wahlbeteiligung lag bei 45,3 Prozent. Bei der Bürgermeisterwahl vor acht Jahren waren es 47,3 Prozent. „Wir müssen fragen, woran es liegt“, so Beyer, der insgesamt von einem fairen Wahlkampf sprach. Was aber teilweise in sozialen Netzwerken ablief, fand nicht seine Zustimmung.

„Das Ergebnis ist aber auch ein Vertrauensvorschuss auf die nächsten acht Jahre.“

Nach Auszählung in den 3 Wahllokalen betrat Beyer um 18.23 Uhr den Bürgerschaftssaal. Es gab Blumen, ein Steuerrad und Umarmungen. Er meinte, dass die letzten Jahre vom Wähler honoriert worden sind. Dazu habe die gesamte Verwaltung beigetragen. Beyer: „Das Ergebnis ist aber auch ein Vertrauensvorschuss auf die nächsten acht Jahre.“ Beyer wurde erstmals 2010 zum Bürgermeister gewählt. Damals erreichte er 63,1 Prozent. Er hatte sich sich gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt und trat die Nachfolge von Rosemarie Wilcken (SPD) an.

Nicole Buchmann, Heiko Hoffmann, Kerstin Schröder

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