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Ribnitz-Damgarten Blick zurück und nach vorn

250 Gäste feiern im Ribnitzer Begegnungszentrum den Neujahrsempfang von Stadt und Amt.

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Gut 250 Gäste waren zum Neujahrsempfang in Ribnitz-Damgarten gekommen.

Quelle: Robert Niemeyer

Ribnitz-Damgarten. Mehr als 250 Gäste – verdiente Ehrenamtler, engagierte Politiker und Unternehmer – haben beim Neujahrsempfang der Stadt und des Amtes Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen) auf die Erfolge des vergangenen Jahres zurück- und auf die Herausforderungen des noch jungen Jahres 2018 vorausgeblickt. Höhepunkt der Veranstaltung im Begegnungszentrum in Ribnitz war die traditionelle Ehrung der erfolgreichsten Sportler der Bernsteinstadt, mit dabei natürlich auch die erste Männermannschaft des Ribnitzer Handballvereins, die im vergangenen Jahr Landespokalsieger geworden ist.

DCX-Bild

250 Gäste feiern im Ribnitzer Begegnungszentrum den Neujahrsempfang von Stadt und Amt.

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Erfolge des vergangenen Jahres

Doch auch abseits des Sports habe sich in der Stadt- und im Amtsgebiet einiges bewegt, wie Bürgermeister Frank Ilchmann in seiner Rede betonte. Dazu gehören die fertig sanierte Straße Klosterteich, der „fast fertige“ Geh- und Radweg in Klockenhagen oder auch die Löschwassersituation in Langendamm. In diesem Jahr soll es vor allem in Sachen Tourismusprojekt auf Pütnitz vorangehen, ernsthafte Interessenten seien vorhanden. Ganz oben auf der Todo-Liste stehen zu dem der geplante Schulcampus sowie eine Lösung für das Stadtkulturhaus in Ribnitz.Vorpommern-Rügens Landrat Ralf Drescher (CDU) lobte das Selbstbewusstsein der Bernsteinstadt. „Ribnitz-Damgarten ist ein gutes Beispiel, wie eine Stadt unter tatkräftiger Mithilfe der Bürger lebenswert gestaltet werden kann“, so Drescher, der noch einmal offiziell bekräftigte, dass der geforderte Zebrastreifen in der Barther Straße in Damgarten gebaut werde.

Wünsche für 2018

„Wir fühlen uns wohl in unserer Stadt“, sagte Bauunternehmer Frank Wendland, der mit seiner Frau Franziska, Sozialpädagogin bei der Arbeiterwohlfahrt, den Neujahrsempfang genoss. Eine der wichtigsten Fragen an diesem Abend: Was wird 2018 bringen? „In Sachen Inklusion ist schon vieles geschafft, aber es ist noch mehr möglich“, sagte Katrin Gräfe vom Hospizverein, und spielte damit unter anderem auf die beiden Cafés des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD) im Bernsteinmuseum und im Begegnungszentrum an. Beide stehen vor dem Aus. „Das wäre schade“, so Gräfe, sei doch gerade dieses Projekt beispielhaft für die Integration behinderter Menschen.

Die Mitarbeiter des CJD erhielten am Freitagabend viel Lob für die Organisation des Neujahrsempfangs. „Ich hoffe auf eine gute wirtschaftliche Entwicklung“, sagte Thomas Reiplinger, Jugenddorfleiter beim CJD in Ribnitz. Damit würden sich die Möglichkeiten für Praktika der Beschäftigten des CJD verbessern.

Axel Attula, wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Bernsteinmuseums, hofft, dass die Stadt auch weiterhin die kulturellen Einrichtungen unterstützt und „wir alle touristisch stärker gemeinsam auftreten“. Jan Berg, Geschäftsführer des Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung, legte das Augenmerk auf Damgarten. Das neue Wohnquartier und der Fußgängerüberweg seien Erfolge. „Der Weg, die Attraktivität Damgartens zu steigern, soll fortgesetzt werden“, so Berg. Wichtig sei zum Beispiel, für das Damgartener Rathaus eine geeignete Nachnutzung zu finden. Susann Wippermann, Landtagsabgeordnete der SPD, sieht die Entwicklung weiterer Wohngebiete als wichtig für die weitere Entwicklung der Bernsteinstadt an. Für das Stadtkulturhaus müsse eine vernünftige Lösung gefunden werden. „Und ich habe auch das Haus des Gastes noch nicht aufgegeben.“

Sportlerehrung

Beim Neujahrsempfang in Ribnitz-Damgarten wurden auch wieder die erfolgreichsten Sportler aus Stadt und Amt geehrt. „Die Stadt glänzt durch das, was in ihr angeboten wird“, sagte der 1. stellvertretender Bürgermeister Heiko Körner, der die Auszeichnung vornahm. Körner dankte den vielen ehrenamtlich Tätigen in den Vereinen, durch die diese Erfolge überhaupt erst möglich werden. Ausgezeichnet wurden:

PSV Ribnitz-Damgarten

Abteilung Karate: Robert Peters (Beste Kata in MV), Andreas Heck, Maximilian Leidel, Samuel Taubenheim (jeweils 2. Platz bei der offenen Landesmeisterschaft). Abteilung Judo: Peter Hecht (Deutscher Vizemeister, Ü30), Eddie Wörpel (U21, Landesmeister), Murat Abdulmezhidov (Landesmeisterschaft U13, 1. Platz), Eli Rostmaev (Landesmeisterschaft U 13, 1. Platz), Albert Rostmaev (Landesmeisterschaft U15, 1. Platz).

Ribnitzer SV

Abteilung Turnen: Marieantonia Welz (Landesmeisterschaft AK 15-18, 1. Platz), Hermine Staegemann (Landesmeisterschaft AK 6-9, 1.Platz). Abteilung Badminton: Katrin Richter (u.a. Landesmeisterschaft 1. Platz Mix und Doppel), Frank Richter (Landesmeisterschaft 1. Platz Mix und Einzel).

Leichtathletikverein Ribnitz-Damgarten/Sanitz

Charlotte Lange (Landesmeisterin Halle, U18, 400m), Lara Amy Gentzsch (Landesmeisterin U18, 100m).

RSG Wöpkendorf

Caroline Lass (u.a. Landesmeisterin Junioren).

SV „Ribnitzer Greif“

Fritz-Ulrich Rühl (Landesmeister Boden, Halle), Bärbel Altendorf (Landesmeisterin Boden, Halle)

Sonderehrung: 1. Männermannschaft des Ribnitzer Handballvereins, Gewinner des Landespokals 2017

Robert Niemeyer

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