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„Erich Kissing und Kerstin“: Der Maler und seine Muse

Rostock „Erich Kissing und Kerstin“: Der Maler und seine Muse

In der Rostocker Kunsthalle ist am Sonnabend die Ausstellung „Erich Kissing und Kerstin“ eröffnet worden. Die Schau beleuchtet das besondere Verhältnis zwischen Künstler und Modell.

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Der Leipziger Maler Erich Kissing mit seinem Lieblingsmodell Kerstin Wentz vor dem Bild „Progressive Muskelrelaxation nach Jakobson“. Auf 17 Gemälden hat Kissing die zarte und zugleich ausdrucksstarke Frau mit dem makellosen Körper verewigt.

Quelle: Dietmar Lilienthal

Rostock. In der Rostocker Kunsthalle ist am Sonnabendabend die Ausstellung „Erich Kissing und Kerstin. Maler und Modell“ im Beisein von mehr als 300 Gästen eröffnet worden. Sie zeigt rund 60 Gemälde des Leipziger Künstlers und damit nahezu sein gesamtes malerisches Werk. Wie Kunsthallenchef Jörg-Uwe Neumann sagte, zeichnet sich dieses Werk durch eine aufwendige, feinmalerische Technik sowie viele surreale Szenen wie erfundene Flugapparate und gezähmte Mischwesen aus. Der 74-jährige Kissing ist erst seit 2011 auf dem Kunstmarkt vertreten.

DCX-Bild

In der Rostocker Kunsthalle ist am Sonnabend die Ausstellung „Erich Kissing und Kerstin“ eröffnet worden. Die Schau beleuchtet das besondere Verhältnis zwischen Künstler und Modell.

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Zentrale Figur in seinen Werken ist das Leipziger Modell Kerstin Wentz. „Kerstin steht im Mittelpunkt der gesamten Schau“, betonte Neumann. Die insgesamt sechs in der Kunsthalle vertretenden Künstler zeichneten ein unterschiedliches Bild von ihr. Die 43-jährige Leipzigerin sei eine ganz normale Frau, und so könnten sich die Besucher gut mit ihr identifizieren. „Es ist spannend, wenn so unterschiedliche Künstler und Fotografen mit einem Modell zusammenarbeiten“, erklärte Neumann.

Wie der ehemalige Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) erklärte, ist die Ausstellung eine ganz besondere Konstellation, die zu spannenden Begegnungen und Gegenüberstellungen führen wird. Kunsthallenchef Neumann habe schon in den vergangenen Jahren einen besonderen Schwerpunkt auf ostdeutsche Künstler gelegt. Damit leiste er einen wichtigen Beitrag zur Entstehung und Festigung ostdeutscher Identität, die nicht nostalgisch oder rückwärts gewandt sei, sagte Sellering, der sich gut erholt nach seinem krankheitsbedingten Ausscheiden zeigte.

dpa/OZ

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