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Grundstück an der Hafenstraße kostet neun Millionen Euro

Greifswald Grundstück an der Hafenstraße kostet neun Millionen Euro

Das Verkehrswertgutachten legt einen Preis von 8,9 Millionen Euro fest. Das sechs Hektar große Areal zwischen Altem Friedhof und Hafenstraße ist bislang nicht erschlossen. 2019 soll Baustart für mehr als 1000 Wohnungen sein.

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Blick auf das künftige Wohngebiet an der Hafenstraße.

Quelle: Meerkatz Cornelia

Greifswald. Die Stadt verkauft das Areal an der Hafenstraße für 8,9 Millionen Euro. Das teilt Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) mit. Auf dem sechs Hektar großen Grundstück wird voraussichtlich ab 2019 ein Wohngebiet für mehr als 1000 Greifswalder entstehen.

DCX-Bild

Das Verkehrswertgutachten legt einen Preis von 8,9 Millionen Euro fest. Das sechs Hektar große Areal zwischen Altem Friedhof und Hafenstraße ist bislang nicht erschlossen. 2019 soll Baustart für mehr als 1000 Wohnungen sein.

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Die Stadt ist verpflichtet, das Areal für knapp neun Millionen Euro zu verkaufen, weil dieser Betrag im Verkehrswertgutachten des Kreises ermittelt wurde und es sich um städtisches Sanierungsgebiet handelt. In solchen Fällen darf die Stadt das Grundstück nicht teurer verkaufen, selbst wenn die Nachfrage am Markt da ist.

Die ursprüngliche Kostenschätzung lag bei zwölf Millionen Euro. Entsprechend groß ist die Freude bei der UTB-Projektgesellschaft, die das Areal kaufen möchte und plant, es in einem Guss zu entwickeln. Das Berliner Unternehmen hat hierzu bereits vor einem Jahr einen Vertrag mit der Stadt geschlossen: Wenn sie in der Lage ist, eine geschlossene Finanzierung für das Areal nachzuweisen und dabei mehrere soziale Bedingungen zu erfüllen, darf sie das Grundstück kaufen.

Die Stadt fordert, dass mindestens 20 Prozent des Wohnraums für einen Preis von maximal 7,50 Euro kalt je Quadratmeter vermietet werden (ohne Förderung) beziehungsweise 5,50 Euro kalt, im Falle, dass es ein Förderprogramm gibt. Um diese Finanzierung auf die Beine stellen zu können, arbeitet die UTB mit zahlreichen Projektpartnern zusammen, darunter die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG), die Wohnungsgenossenschaft Greifswald, der Pommersche Diakonieverein und das Studierendenwerk. Wer Sozialwohnungen baut, bekommt die entsprechenden Grundstücke von der UTB günstiger, wer dort Eigentum errichten will, muss überhalb des Verkehrswertes zahlen.

Mit diesem Konzept geht die Stadt komplett neue Wege. Dem Masterplan muss die Bürgerschaft noch am 22. Februar zustimmen.

Degrassi Katharina

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