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15:10 01.02.2018
Werner Karstaedt erklärt, was Feuerwehrleute vor dem Einsatz anziehen. Greta probiert den schweren Schutzhelm. Quelle: Almut Jaekel
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Grimmen

 „Ist der Helm schwer.“ Greta aus der 3. Klasse der Dr-Theodor-Neubauer-Schule stöhnt unter der Last, als sie den Feuerwehr-Schutzhelm zur Probe aufsetzt. Gemeinsam mit ihren 20 Mitschülern besucht sie die Freiwillige Feuerwehr in Grimmen. Und zusätzlich müssen die Kameraden die Hose mit mit Schutzplatten zum Kriechen, die schweren Stiefel mit Stahlkappen und Stahlsohlen, Jacke und Schutzhandschuhe anziehen, informiert Werner Karstaedt, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Grimmen. „Die haben ganz schön zu schleppen und sollen auch noch schnell sein“, wundern sich die Grundschüler.

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Erste Berufsorientierung: Grundschüler besuchen die Freiwillige Feuerwehr in Grimmen und erfahren Interessantes über deren Ausstattung.

Helferberufe stehen im Deutsch- und Sachkundeunterricht der Drittklässler momentan im Mittelpunkt, erzählt die Schülerin Emma Walther. Über die Winterferien sollen die Kinder dazu Plakate anfertigen und ihren Berufswunsch vorstellen. Leony Kretschmer hat sich gerade umentschieden. Eigentlich wollte sie ihr Plakat zum Krankenschwester-Beruf gestalten. „Aber jetzt möchte ich Feuerwehrfrau werden“, hat sie der Besuch bei der Wehr überzeugt.

„Vielleicht versuchen es einige ja erst mal in der Jugendfeuerwehr“, schlägt Klassenlehrerin Kerstin Fischer vor. Das sei möglich, wenn sie ungefähr elf Jahre alt sind“,informiert Werner Karstaedt. Ungefähr ein Jahr müssten die Drittklässler also noch warten.

Jaekel Almut

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