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Bildergalerien Jamel rockt den Förster in neuem Gewand
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16:43 06.08.2018
So sehen sie aus - die Stände für „Jamel rockt den Förster“ Quelle: Georg Hundt
Wismar/Jamel

Wenn am letzten August-Wochenende das überregional bekannte und mit mehreren Preisen ausgezeichnete zweitägige Open-Air-Festival „Jamel rockt den Förster“ beginnt, wird es erstmals ein Mini-Dorf im Dorf Jamel geben. Sieben Stände mit Möbeln – von 32 Studenten der Fakultät Gestaltung der Wismarer Hochschule entwickelt und gebaut – stehen nun den Organisatoren und natürlich dem Festivalpublikum zur Verfügung.

Sieben Stände mit Möbeln – von 32 Studenten der Fakultät Gestaltung der Wismarer Hochschule entwickelt und gebaut – stehen dem Publikum zur Verfügung.

Das Besondere daran ist, dass die wetterbeständigen „Hütten“ schnell auf- und abgebaut, aufgrund des kleinen Packmaßes platzsparend einlagert und in den kommenden Jahren wiederverwendet werden können. Während sich die eingesetzte Rahmenkonstruktion wie ein Zollstock zusammenfalten lässt, können die aus recycelten Pappen produzierten Wabenpappen individuell gestaltet und nach dem Festival in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Neben dem engagierten Einsatz der Studenten und ihrer Professoren trugen zahlreiche Spender sowie eine Crowdfundingkamapgne zum Gelingen bei.

Der Realisierung vorausgegangen war eine Bachelorthesis aus dem Sommersemester 2017 von Rebecca Klabes, die als Gestaltungsthema eine Dorf-im-Dorf-Struktur präsentierte. Es sollte ein Dorf der Demokratie und Toleranz innerhalb des „Nazidorfes“ auf dem temporären Festivalgelände, einem Privatgrundstück der Familie Lohmeyer, entstehen. Ihr Entwurf sah unter anderem vor, dass der Dorfcharakter durch die Gestaltungsform der einzelnen Stände gestärkt wird. In den folgenden zwei Semestern wurde unter Leitung der Professoren Stephan Schulz und Oliver Hantke die ursprüngliche Idee von 32 Studenten verfeinert, Konstruktion und Material so modifiziert, dass sie schließlich umgesetzt werden konnte.

Die Studenten und ihre Professoren wurden von der Firma Yamaton aus Rostock bei der Formfindung und Prototypgestaltung mit viel Pappe unterstützt. Eine Firma für Dachdeckereibedarf stellte die Hölzer für die Konstruktion kostenfrei zur Verfügung. Das Material für die Dächer stammt von der Firma „thermhex“ aus Halle. Viele kleine Spenden konnten über eine Spendenplattform gesammelt werden. Diese Beträge wurden und werden unter anderem für sämtliche Verbindungsmittel und Transportkosten eingesetzt. Weitere Unterstützung ist gern gesehen und kann über www.betterplace.de mit den Suchbegriffen „Jamel“ und „Wismar“ erfolgen. Dort sind auch Bilder zum Projekt bereitgestellt, die sowohl die Studenten bei ihrer Arbeit als auch verschiedene Ansichten zeigen.

Ein Zeitraffer-Video, das Studenten beim Testaufbau eines Standes auf dem Wismarer Campus zeigt, ist im Internet zu finden (www.youtube.com/watch?v=DzzUEg-bXVE).

Baldauf Kerstin

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