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Stadt erhält 1200 historische Fotos

Wertvolles Geschenk: Stadt erhält 1200 historische Fotos

Der ehemalige Leiter des Greifswalder Plattenwerkes hat von 1969 bis 1989 die Entwicklung des Betriebes und die der Stadt im Foto festgehalten. Die aussagekräftigsten Bilder hat er digitalisiert und der Stadt vermacht. Die plant eine Ausstellung.

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Im Greifswalder Plattenwerk an der Schönwalder Landstraße wurden für die Häuser der Neubaugebiete Schönwalde und Ostseeviertel die Betonfertigteile hergestellt.

Quelle: Helmut Martens

Greifswald. 20 Jahre lang hat der langjährige Leiter des ehemaligen Plattenwerkes in Greifswald, Helmut Martens, die Entwicklung des Betriebes, die Arbeitsbedingungen im Werk und natürlich auch die Entwicklung in Greifswald im Bild festgehalten. Von 1969 bis 1989 sind so hunderte von Fotos entstanden. Die Bilder dokumentieren auf sehr anschauliche Weise, wie schlimm es um die Bausubstanz Anfang der 1970er Jahre in der Hansestadt wirklich stand und wie dank der Plattenbauweise neue Wohnviertel in der Stadt entstanden. Das Plattenwerk des Wohnungsbaukombinats wurde im Januar 1969 eröffnet, um schnell Wohnraum schaffen zu können. Der wurde für die Mitarbeiter des in der Lubminer Heide entstandenen Kernkraftwerkes (KKW) Nord benötigt. In dieser Zeit wurden daher die Stadtteile Schönwalde und Ostseeviertel sowie die Lückenbebauung in der Altstadt geplant. Ende 1964 hatte Greifswald rund 47 000 Einwohner, im Jahre 1977 waren es bereits rund 60 000 Menschen, die in der Stadt lebten.

DCX-Bild

Der ehemalige Leiter des Greifswalder Plattenwerkes hat von 1969 bis 1989 die Entwicklung des Betriebes und die der Stadt im Foto festgehalten. Die aussagekräftigsten Bilder hat er digitalisiert und der Stadt vermacht. Die plant eine Ausstellung.

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Wertvolles Stück Zeitgeschichte

Dank der fleißigen Arbeit der Mitarbeiter des Plattenwerkes waren Anfang 1977 etwa 7000 neue Wohnungen fertiggestellt. Die vielen Fotos, die diese Entwicklung belegen, sind wertvolle Zeitdokumente. Vor wenigen Tagen hat Helmut Martens deshalb der Universitäts- und Hansestadt einen Teil seiner historischen Fotosammlung geschenkt. 1200 der aussagekräftigsten Bilder, die zwischen 1969 und 1989 entstanden sind, hat er digitalisiert der Stadt übereignet. Dort freut man sich riesig über das großzügige Geschenk, wie Baudezernentin Jeannette von Busse bei der Übergabe sagte. Schon bald soll in der Stadtbibliothek mit den Fotos eine Ausstellung gestaltet werden.

Meerkatz Cornelia

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