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Bildergalerien Tanzende Strumpfhosen in Wittenhagen
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06:18 22.05.2018
Monika Ortmann mit ihren tanzenden Strumpfhosen in Wittenhagen. Quelle: Almut Jaekel
Groß Bisdorf/Wittenhagen/Griebenow

Tanzende Strumpfhosen, kalte Herzen aus Glas, Keramikfische und Netze, Malereien – „Kunst offen“ rings um Grimmen bot für für jeden Geschmack etwas. Acht Ateliers, Werkstätten und Ausstellungsräume hatten zwischen Kirchdorf, Griebenow, und Wittenhagen rings um Grimmen geöffnet.

Künstler aus acht Ateliers, Werkstätten und Höfen luden am langen Pfingstwochenende rings um Grimmen ein, um ihre Arbeiten zu präsentieren.

Zum ersten mal luden Sebastian und Romy Steeger Kunstfreunde auf ihren Hof nach Groß Bisdorf ein. Beide sind Freizeit-Künstler, haben aber auch beruflich mit Kunst und Kunsthandwerk zu tun. Sebastian Steeger ist Keramiker und arbeitet als Fachkraft in einer Werkstatt mit betreuten Menschen. „Ich habe mal Kunstpädagogik studiert“, sagt seine Frau, die im Pommerschen Diakonierverein tätig ist. „Und nebenbei toben wir uns künstlerisch aus, zum Leben würde es nicht reichen“, sagen sie.

Kerstin und Detlef Notzke aus Groß Bisdorf nutzen das Wochenende, um unter anderen der Glashütte in Griebenow einen Besuch abzustatten. „Ich werde aber auch noch weiter unterwegs sein“, plant Kerstin Notzke, der es ein Glasherz besonders angetan hat. „Diese Serie fertige ich für eine Glashütte im Schwarzwald“, sagt Glasbläser Holger Schultze. Dort arbeite er manchmal und genau dort soll sich einst Wilhelm Hauff die Geschichte vom „Kalten Herz“ ausgedacht haben. „Jedes Teil hier ist individuell und eben alles aus Glas, wenn es manchmal auch ganz anders aussieht“, sagt Kerstin Notzke. Oft sind es Dinge, die absolut echt wirken, wie eingeschlossene Korallen, Seeanemonen, Schnecken und Muscheln. „Die Ideen dafür habe ich aus dem Bildband „Wunder der Tiefe“, erklärt der Glasbläser. Denn die schönsten Farben gebe es im Wasser – und die könne er mit Glas wunderbar nachbilden.

Von der Wittenhagener Künstlerin Monika Ortmann verabschiedet sich gerade eine Familie. Die Eltern kommen aus Elmenhorst, die Tochter aus Berlin. „Wir hätten nie gedacht, dass es gleich im Nachbardorf solche Kunstwerke gibt“, sagen sie, bevor sie sich auf ihre weitere Tour nach Rügen machen. Besonders die tanzenden Nylon-Strumpfhosen der Wittenhagener künstlerin hatten es ihnen angetan.

Jaekel Almut

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