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Bildergalerien Volle Hütter bei 10. Bandnacht
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10:48 13.03.2018
Remedy war zum ersten Mal dabei. Quelle: Ines Sommer
Richtenberg

Dass auch Teenis aufgeregt sind und vor einem Auftritt ganz schön ins Schwitzen kommen, konnten die Besucher der 10. Richtenberg Bandnacht am Samstag bei „Kyle“ im Kulturhaus erleben. Denn vor Freunden und Klassenkameraden zu spielen, ist eine andere Sache. Aber dort auf der Bühne zu rocken, wo 100 Leute im Saal stehen, die alle etwas von handgemachter Musik verstehen, ist schon ein ganz anderer Schnack.

Sieben Bands rockten am Sonnabend das Kulturhaus in Richtenberg (Vorpommern-Rügen). Eingeladen wurde bereits zum 10. Musikertreffen.

„Man weiß, dass diese Leute seit Jahren Musik machen. Die haben was drauf und merken natürlich jeden kleinsten Fehler bei uns“, sagt Malte Kuwert, Sänger und Gitarrist bei „Kyle“. „Deshalb waren wir ziemlich aufgeregt“, gibt auch Sängerin und Gitarristin Alia Rimatzki zu. „Doch die anderen Bands haben uns gut aufgenommen, haben uns Mut gemacht. Nach dem Auftritt gab es auch viel Lob“, meint Schlagzeuger August Warnkroß. Gemeinsam mit Luisa Kessler an der Bassgitarre und Henrik Gueffroy, nach Aussagen der Bandkollegen der beste Pianist aller Zeiten, stehen sie für „Kyle“.

Fünf junge Leute, die seit drei Jahren zusammen Musik machen. Entdeckt wurden sie von Bernd Nickel, der sich im Musikhaus Sitte um den Nachwuchs kümmert, andererseits aber auch mit „Still Crazy“ durch die Lande tourt. „Sie haben ihre Sache gut gemacht“, so Lehrer Bernd Nickel – und die Musikerkollegen im Saal wissen, dass er beim Kyle-Auftritt am meisten gelitten hat. „Das ist doch was anderes, als wenn man selbst auf der Bühne steht“, verteidigt er sein Lampenfieber.

Einmal im Jahr treffen sich verschiedene Bands im Richtenberger Kulturhaus, stellen neue und alte Titel vor. Die Schlagzeuger, Gitarristen, Keyborder und Sänger wollen sich austauschen. Zur „10.“ waren „Still Crazy“, „Like A Rock“, „Honest“, „Remedy“, „Die Ersatzteile“ und Tamm & Co dabei. Und so ganz nebenbei darf natürlich auch getanzt werden. Denn die vielen Musiker haben meistens ihre Familien und Freunde im Schlepptau. Da ist man in den letzten zehn Jahren schon zu einer fest eingeschworenen Gemeinschaft geworden. Neu war in diesem Jahr, dass man mit „Kyle“ einer Nachwuchsband die Auftritts-Chance gegeben hat.

Auch 2018 hielten Dirk Brodmann, Volker Baltschus und Andreas Bryl aus Richtenberg die Organisationsfäden in der Hand. Natürlich unterstützt von vielen anderen Freiwilligen. Denn professionelle Firmen kann und will man bei so einem Musikantentreffen nicht in Anspruch nehmen. Da wirbelt Techniker Mathias Wolf genauso wie Beleuchter Klaus Becker.

Plattfüße dürften nach vielen Stunden Musikernacht auch die Hobbykellner und Tresenhelfer gehabt haben. „Wir haben diese Aufgabe zum ersten Mal übernommen, gemeinsam mit John, Melanie, Kerstin und Peer. Aber es hat eigentlich alles ganz gut geklappt“, sind sich Birgit Bryl und Susanne Grysla aus Richtenberg einig. Zwischendurch wurde sogar noch mal Nachschub geordert, so hungrig und durstig waren die Musiker und ihr Gefolge.

Sommer Ines

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